Rötzer Christkindlmarkt lockt viele Besucher an –Lara Gsellhofer ist das Christkind

Von Stefanie Bauer · 30. November 2025 um 17:00

Am Vortag des ersten Advents öffnete der Rötzer Christkindlmarkt wie jedes Jahr seine Pforten. Der Nieselregen, der bis Mittag vom Himmel kam, und die eher ungemütlichen Temperaturen lockten die Besucher an die Stände, um sich mit Punsch, Gulaschsuppe und anderen Delikatessen aufzuwärmen.

Doch nicht nur kulinarisch ist der Rötzer Christkind jedes Jahr gut aufgestellt, auch das Angebot an Deko-Artikeln, Bastelarbeiten und filigranem Handwerk kann sich sehen lassen. Und so schlenderten die ersten Besucher schon ab 10 Uhr über den Markt.

Ihren ersten Auftritt auf dem Christkindlmarkt hatten die drei Gruppen der Dancekids. - Foto: Stefanie Bauer

Traditionell eröffnet der Bürgermeister den Christkindlmarkt gemeinsam mit dem Christkindl und seinen Engeln.

Viele fleißige Helfer

Am Stand der KAB konnte man sich aufwärmen. - Foto: Stefanie Bauer

Stefan Spindler stellte das abwechslungsreiche Programm vor und lud ein, sich auf die Adventszeit einzustimmen. Das gelang mit den musikalischen Darbietungen von Wolfram Wiendl, der erstmals auf dem Christkindlmarkt auftrat, der Blaskapelle St. Nikolaus Heinrichskirchen und den Jagdhornbläsern, die schon seit vielen Jahren mit ihren klangvollen Melodien die Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt bereichern. Zu weihnachtlichen Klängen tanzten sowohl die Kinder der Grundschule Rötz als auch die Rötzer Dancekids.

Die Klassen zwei und vier der Grundschule verbreiteten Weihnachtsstimmung mit ihrem Tanz. - Foto: Stefanie Bauer

Der Bürgermeister dankte „allen, die mit viel Herzblut und Engagement dazu beigetragen haben, diesen wunderschönen Markt durchzuführen“. Dazu zählen viele fleißige Helfer, wie die teilnehmenden Vereine und der Stadtbauhof. „Dank ihrem unermüdlichen Einsatz erstrahlt der Spitalplatz wieder in einer herzlichen und warmen Atmosphäre.“ Ein besonderer Dank galt dem Team des Tourismusbüros mit Michaela Hettler, Manuela Groß und Josef Fersch, die in den letzten Wochen fleißig geplant und organisiert haben, damit alles reibungslos klappt.

Ein besonderes Highlight für die Kinder ist in jedem Jahr der Besuch von Nikolaus und Krampus, der mit Christkind und Engerl die Adventskalender verteilt. - Foto: Stefanie Bauer

Begleitet von zwei Engeln

Auch den Anwohnern am Spitalplatz und den umliegenden Straßenzügen dankte der Bürgermeister, die 2025 wieder „ihren“ Spitalplatz zur Verfügung gestellt haben und mit großem Verständnis dem Christkindlmarkt gegenüberstehen.

Der Auftritt der Blaskapelle Heinrichskirchen stimmte auch heuer auf die staade Zeit ein. - Foto: Stefanie Bauer

Bestens organisiert war auch heuer die Nikolaus-Aktion, die dank der Reservistenkameradschaft in geordneten Bahnen ablief und wie immer äußert gut besucht war. Doch gleich nach der Begrüßungsrede des Bürgermeisters wurde zunächst einmal das gut gehütete Geheimnis gelüftet: Er stellte das Rötzer Christkind und seine Engel vor. Die himmlische Botin ist Lara Gsellhofer (14) aus Rötz, begleitet wird sie von ihren Engeln Lina Kirchberger (9) aus Rötz und Theresa Schmidt (9) aus Heinrichskirchen.

Auch die kleinen Besucher hatten viel Spaß. - Foto: Stefanie Bauer

Mit dem Prolog des Christkinds, der mit den Worten „Das Christkind lädt zu seinem Markte ein, und wer da kommt, der soll willkommen sein“, schloss, war der Rötzer Christkindlmarkt 2025 offiziell eröffnet.

Stockbrot und Marshmallows rösteten die Kinder – mit Hilfe mancher Mama – über dem Feuer. - Foto: Stefanie Bauer

Während des Marktes hatten die Kinder Zeit, ihre Wunschzettel in einen extra dafür vorbereiteten Briefkasten zu werfen und Fotos mit dem Christkind und den Engeln zu machen. Zu späterer Stunde mischte sich im Lichterglanz auch die Krampusgruppe Rabenstein unter die Besucher, die wie im Vorjahr wieder ein beliebtes Fotomotiv war.

Wolfram Wiendl trat unter anderem mit Glockenspiel auf. - Foto: Stefanie Bauer
Das Christkind in finsterer Begleitung - Foto: Anita Drexler
Der Auftritt der Jagdhornbläser wurde in die dunkleren Stunden verlegt, damit die Klänge noch besser zur Geltung kommen. - Foto: Anita Drexler