100 Prozent für Fabian Janker: Rodinger CSU nominiert 34-Jährigen als Bürgermeisterkandidat

Der Name des CSU-Bürgermeisterkandidaten Fabian Janker war schon lange bekannt. Am Mittwochabend wurde er nun in der Stadthalle auch offiziell nominiert und wird damit von den CSU-Listen (CSU, Landunion und Junger Liste) gegen die amtierende Bürgermeisterin Alexandra Riedl (Freie Wähler) ins Rennen geschickt.
Rodings CSU-Ortsvorsitzender Johannes Krüger konnte neben den zahlreichen Mitgliedern der Listen auch Altbürgermeister Franz Reichold und den Landratskandidaten der CSU, Michael Multerer, begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde die Nominierungsversammlung von der Blaskapelle Pfeffer.
Krüger sagte in seinen einführenden Worten: „Wir wollen Demokratie leben, deshalb stellen wir auch einen Kandidaten zur Wahl.“ So habe sich die Listengemeinschaft gemeinsam auf einen Kandidaten festgelegt.
Als Wahlleiter fungierte Altbürgermeister Franz Reichold, der die jeweiligen Listenführer bat, ihren Vorschlag zu nennen. Als Erster machte dies für die CSU-Ortsverbände des Stadtgebietes Christian Bindl, der die Vita von Kandidat Fabian Janker in den Mittelpunkt seiner Rede stellte. „Wir stellen einen Kandidaten zur Wahl, der den Werten der CSU entspricht“, so Bindl. Seine Ideen, so der CSU-Ortsvorsitzende aus Altenkreith, seien geprägt von Weitblick und Realitätsnähe. Er sei zudem teamfähig und könne zuhören. Zudem sehe man in ihm den Kandidaten, der den Mut aufbringen kann, neue Wege zu gehen. Bindl abschließend überzeugt: „Mit ihm steht uns eine zukunftsfähige Stadt bevor.“
Die stellvertretende Vorsitzende der Landunion, Manuela Blend, zeigte sich stolz darüber, dass man aus den eigenen Reihen einen Bürgermeisterkandidaten stellen kann. „Er nimmt die Anliegen aller Bürger ernst“, so Blend. Zudem ist er bereits seit 2020 Ortssprecher von Trasching im Stadtrat. „Er hat immer ein offenes Ohr für die Bürger und er versteht es, Menschen zusammenzubringen“, so Blend weiter. Deshalb schlage die Landunion für eine starke Stadt und Ortsteile Fabian Janker als Bürgermeisterkandidaten vor.
Lob der Listenführer
Für die Junge Liste brachte den Vorschlag Sebastian Bauer ein. Die Junge Liste trete an, um die junge Generation im Stadtrat zu vertreten. Bauer konnte sich einen Seitenhieb gegen die amtierende Bürgermeisterin Alexandra Riedl nicht verkneifen: „Wir brauchen einen Bürgermeister, der unsere Sorgen und Anträge ernst nimmt.“ Janker, so Bauer, wisse, was es heiße, Chancen zu ergreifen, und er wisse auch, wie man mit den Ressourcen der Stadt umgehe. Mit Janker habe man einen Kandidaten, der nicht nur verwalte, sondern auch gestalte.
Nach den drei Vorschlägen der Liste war es Fabian Janker, vorbehalten, sich und seine Visionen kurz vorzustellen. Einführend sagte er: „Heute hier zu stehen, vor Menschen, die unsere Stadt lieben, die sie tragen, formen und antreiben – das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.“ Er fügte hinzu: „Und es erfüllt mich auch mit Demut. Denn wenn man sich um das Amt des Bürgermeisters bewirbt, dann sagt man nicht einfach nur: Ich will anpacken. Man sagt, ich übernehme Verantwortung. Für Euch. Für unsere Heimat. Für unsere Zukunft.“
Viele, so Janker, kennen ihn von Veranstaltungen, aus dem Sport oder aus der Kommunalpolitik, als Ortssprecher von Trasching. Andere wiederum kennen ihn als Kellner im Lindenhof in Hetzenbach oder beim Wastl-Wirt in Trasching. Und gerade dort – zwischen Bestellung und Stammtisch – entstünden oft die ehrlichsten Gespräche. Janker bezeichnete Roding in seinen Ausführungen als keine anonyme Großstadt, vielmehr sei die Stadt ein Mosaik – 90 Gemeindeteile, jeder mit seiner eigenen Identität, jeder mit seiner eigenen Geschichte. Dann wurde auch Janker deutlich in Richtung der derzeit amtierenden Bürgermeisterin: „Wir hatten einmal einen hervorragenden Ruf – und den erreichen wir wieder.“
Er stellte dazu seine Ideen gerade für die Stadtverwaltung vor, unter anderem mit einem modernen Bürgerportal, digitalen Anträgen oder auch Bürgersprechstunden in den Ortsteilen.
„Brauchen starke Führung“
Um all das zu verwirklichen, mit weiteren Ideen, brauche es aber auch eines, so Janker: „Wir brauchen dann auch wieder eine starke Führung im Rathaus.“
Mit weiteren Ideen rundete er seine Rede ab. Anschließend wurde er mit 100 Prozent der anwesenden Stimmberechtigten zum Bürgermeisterkandidaten der CSU/Landunion und Jungen Liste gewählt.
CSU-Landratskandidat Michael Multerer, aktuell Bürgermeister in Arnschwang, beglückwünschte Janker in seinem Grußwort zur einstimmigen Nominierung, kurz ging er auch auf seine Vita ein und stellte anschließend auch das Amt des Bürgermeisters und was es dazu braucht aus seiner Sicht kurz vor.