Für Schnee und Eis gerüstet: 250 Tonnen Streusalz im Lager beim Stadtbauhof in Rötz

Von Stefanie Bauer · 28. November 2025 um 11:00

150 Tonnen Streusalz hat die Stadt Rötz für den Winter 2025/26 eingekauft, rund 50 Tonnen sind aus dem Vorjahr noch übrig. Das berichtet Stadtbauhofleiter Klaus Dirscherl. Für den Winterdienst ist der Bauhof gut gerüstet. Der Vorrat dürfte auf jeden Fall für die Saison ausreichen, sollte es nicht ein Extremwinter werden.

Relativ früh ging es in diesem Jahr mit Schnee und Glätte los. Seit Anfang dieser Woche sind die Mitarbeiter des Stadtbauhofs ab vier Uhr morgens unterwegs, um die öffentlichen Straßen und Gehwege von Schnee und Eis zu befreuen und mittels Streusalz befahrbar zu machen. Auch am Mittwochabend seien sie im Einsatz gewesen, so Dirscherl.

Frost in den Höhenlagen

In den Höhenlagen im Gemeindegebiet kommt Frost hinzu. Ein besonders Augenmerk liegt deshalb in jedem Jahr auf den Strecken in Richtung Bernried und Marketsried, nach Meigelsried und von Fahnersdorf in Richtung Irlach hinauf. Vier Mann sind mit vier Fahrzeugen im Winterdienst unterwegs.

Fahrzeugtechnisch wurde beim Räum- und Streudienst der Stadt in den vergangenen Jahren aufgerüstet: Im Frühjahr 2023 wurde das Bokimobil, das zum Räumen auf Brücken und Gehsteigen eingesetzt worden ist, durch das neue Hansa-Kommunalfahrzeug ersetzt. Im Winter 2023 wurde als Ersatz für den Lindner Unitrac, der für den Winterdienst nicht mehr geeignet war, ein neuer MAN-Lkw beschafft. Daneben gibt es den zweiten MAN-Lkw im Fuhrpark des Räum- und Streudienstes und den Fendt, der vor allem im Stadtbereich eingesetzt wird.

Dazu kommt der Handdienst, der dafür sorgt, dass zum Beispiel Bushaltestellen rutschsicher gemacht werden und sich um die Wege kümmert, die ausschließlich per Hand geräumt werden können.

„Um auch die letzten Meter sicher zu machen“, bittet die Stadt Rötz in diesem Zusammenhang die Bürger, die Gehwege vor ihren Grundstücken von Schnee und Eis zu befreien und bei Glätte zu streuen. Die Mithilfe sei per Satzung geregelt und für die Sicherheit aller unverzichtbar.

Unfälle verhindern

Die Räumpflicht gilt in der Regel werktags von 7 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr. Dies sei ein wichtiger Beitrag, um Unfälle und Stürze zu verhindern. Besonders für Kinder auf dem Weg zur Schule, für ältere Menschen und Personen mit Mobiliätseinschränkungen werden die Wege so sicher begehbar. Auch die Dächer solle man im Blick behalten und an mögliche herabstürzende Schnee- und Eismassen denken.

Wie die Polizei Waldmünchen auf Anfrage angibt, seien in der schneereichen Woche bislang keine Schnee- oder Glätteunfälle im Gemeindebereich Rötz zu verzeichnen gewesen.

Das Hansa-Kommunalfahrzeug gehört seit 2023 zum Fuhrpark des Stadtbauhofs. - Foto: Stefanie Bauer