CSU in Roding gibt sich kämpferisch und optimistisch: Stadtratskandidaten sind nominiert

In bewegten Zeiten gehe es in großen Schritten Richtung Kommunalwahl am 8. März 2026, bemerkte Ortsvorsitzender Johannes Krüger bei der Begrüßung zur Versammlung zur Nominierung der Stadtratskandidaten der CSU im Goasstoi der Rodinger Stadthalle. Neben den zahlreichen Mitgliedern hatten sich neben den derzeitigen Mandatsträgern auch Altbürgermeister Franz Reichold und CSU-Bürgermeisterkandidat Fabian Janker eingefunden.
„Leider werden Kerstin Haberzeth, Thomas Reger, Alfred Reger und Rainer Gleixner nicht mehr kandidieren“, informierte Krüger. Ihnen gebühre großer Dank für teils Jahrzehnte langen Einsatz zum Wohle der Bürgerschaft im ganzen Stadtgebiet. „Dennoch werden wir mit 24 hochmotivierten und hochkompetenten Kandidaten aus dem gesamten Stadtgebiet und allen Berufsgruppen am 8. März antreten und streben die Mehrheit der CSU-Fraktion im Stadtrat an“, gab sich Krüger kämpferisch.
Wieder etwas bewegen
Auf die besondere Situation mit Listen extremistischer Parteien eingehend mahnte Krüger, dass alle demokratischen Parteien so viele Stimmen wie möglich in der Mitte halten müssten, um die extremen Ränder nicht hochkommen zu lassen. Der Dank galt den 24 Kandidaten, die für die Heimat das Beste herausholen wollen.
Nach der Bildung des Wahlausschusses mit Rainer Gleixner, Theresa und Georg Spagl stellten sich die 24 Kandidaten persönlich vor. Dabei war herauszuhören, dass man nach sechs „harten“ Jahren wieder etwas bewegen wolle, die Stadt mit ihren Ortsteilen gestalten und voranbringen möchte. „Die Listenkandidaten bilden eine schlagkräftige Truppe und ich wünsche euch und unserem Bürgermeisterkandidaten Fabian Janker viel Erfolg“, so Gleixner.
Gute Politik brauche Zusammenarbeit, Engagement und vor allem Teamarbeit, wandte sich Fabian Janker an die Versammlung. „Ihr zeigt Mut , Engagement und Heimatverbundenheit. Ihr seid bereit, Zeit, Energie und Herzblut zu investieren und ihr macht das nicht für euch selbst sondern für eure Mitmenschen“, dankte er den 24 Kandidaten. Der Wahlkampf werde nicht nur ein Wettstreit um Stimmen, sondern ein Dialog mit den Menschen, der von Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und greifbaren Ergebnissen lebt, so der Redner.
Bürger wollen echte Lösungen
„Unsere Mitbürger wollen keine leeren Versprechungen, sie wollen echte Lösungen für die Herausforderungen des Alltags. Und genau das können wir bieten. Packen wir’s an und überzeugen für unsere Heimat“, gab sich Janker optimistisch. Der Wahlkampf sei eine schöne Herausforderung, aber man dürfe sich nicht Themen diktieren lassen, sondern müsse selber aktiv sein, welche setzen und sich daran messen lassen, bemerkte Altbürgermeister Franz Reichold. Die Kandidatenliste habe es verdient, die Mehrheit im Stadtrat zu bekommen fügte er an. Hinsichtlich des Bürgermeisteramtes betonte er, dass ein Amtsinhaberh aus dem Sattel gehoben werden könne – und erntete großen Applaus.
In seinem Schlusswort dankte Krüger den Kandidaten für das bereits gezeigte Engagement und allen Unterstützern für eine erfolgreiche Wahl.
Kandidaten
Die Liste: 1. Dr. Michael Jobst, Roding, 2. Rainer Schwarzfischer, Mitterdorf, 3. Reinhard Kerscher, Stadlhof, 4. Johannes Krüger, Roding, 5. Hans Feldbauer, Mitterdorf, 6. Vanessa Simbeck, Obertrübenbach, 7. Christian Bindl, Altenkreith, 8. Alexander Preis, Roding, 9. Roswitha Schmid, Fronau, 10. Klaus Strahl, Regenpeilstein, 11. Lukas Reger, Mitterkreith, 12. Karin Dobmeier, Neubäu am See, 13. Thorsten Straßburger, Roding, 14. Patrick Dawah, Roding, 15. Stefan Fichtl, Roding, 16. Fabian Kerscher, Fronau, 17. Dominik Nicklas, Mitterkreith, 18. Peter Kiener, Wetterfeld, 19. Markus Zaremba, Mitterkreith, 20. Georg Werner, Roding, 21. Wolfgang Moises, Roding, 22. Bernhard Premm, Mitterdorf, 23. Harald Ederer, Ziehring, 24. Thomas Klapper, Roding
Ersatzkandidatinnen: Ingeborg Höcherl, Neubäu am See, Elisabeth Meierhofer, Roding