Segen zum Start im Fitness Point in Mitterdorf

Von Mittelbayerische Zeitung · 23. November 2025 um 21:34

Roding. Nach vielen arbeitsintensiven stressigen Tagen und einer Portion Zeitdruck wurde der Fitness Point in Roding-Mitterdorf seiner Bestimmung übergeben und erhielt den kirchlichen Segen. Die Geschäftsführer Daniel Nowara und Norman Riehm freuten sich über die zahlreichen Gäste zu der kleinen Feier.

Der Gruß galt Stadtpfarrer Matthias Kienberger und Bürgermeisterin Alexandra Riedl sowie der Familie, „ohne deren tatkräftigen Unterstützung wir das alles bis heute nicht geschafft hätten.

„Wir stehen heute an einem ungewöhnlichen, aber wunderbaren Ort für eine kirchliche Feier: ein Fitnessstudio“, so Stadtpfarrer Matthias Kienberger bei seiner Ansprache. „Ein Raum, der nach Hanteln und bald nach Schweiß riecht statt nach Weihrauch, ein Ort nicht um die Eitelkeit zu fördern, sondern um Fortschritte zu sehen, um Körperbewusstsein zu schärfen und sich selbst ehrlich zu begegnen. Und genau dort hat unser Glaube viel zu sagen. Apostel Paulus schreibt im ersten Korintherbrief: Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist“ Ein Tempel ist ein heiliger Ort, ein Ort der Gegenwart Gottes. Der Glaube lädt uns ein, mit unserem Körper achtsam und dankbar umzugehen. Ein Fitnessstudio ist also nicht nur ein Ort der Muskeln, sondern auch ein Ort der Verantwortung: hier stärken Menschen den Tempel, also den Körper, den Gott ihnen anvertraut hat. Erfolg kommt nicht durch Abkürzungen. Er braucht Ausdauer, Geduld und Selbstdisziplin. Das erinnert uns an den geistlichen Weg: Auch der Glaube lebt von der regelmäßigen Übung: Beten, vergeben, danken und helfen. Manchmal haben wir Lust dazu, oft aber auch nicht. Und doch wächst unser innerer Mensch dadurch, dass wir dranbleiben. So wie ein Muskel, der nur wächst, wenn man ihn fordert. Körperliche Kraft ist ein Geschenk, aber sie ist nicht ausschließlich zum Selbstruhm da, denn in der Bibel heißt es: Einer trage des anderen Last. Sich gegenseitig anfeuern und helfen ist ein schönes Bild christlicher Gemeinschaft. Möge dieses Fitnessstudio künftig ein Ort sein, an dem Menschen sich nicht messen, sondern sich unterstützen, wo sie sich nicht vergleichen, sondern ermutigen, wo sie nicht beurteilen, sondern aufrichten. Wer seinen Körper stärkt, der schafft auch Raum für seelische Gesundheit: für Selbstvertrauen, Ausgeglichenheit und Frieden. Und all das sind Wege zu Gott“, so der Geistliche.

Zusammen mit Daniel Nowara und Gregor Nowara als Ministrant segnete der Geistliche die Räumlichkeiten im Fitnesspoint. Bürgermeisterin Alexandra Riedl beglückwünschte Daniel und Gregor Nowara, den Studioleiter, ihr Team und die Familie zu diesem besonderen Ort, der nicht wiederzuerkennen sei und damit auch ein Leerstand gefüllt wurde. „Ihr habt hier unglaublich viel investiert und es freut mich persönlich, dass Daniel wieder zurück in Roding ist“, so die Rathaus-Chefin, die wünschte, dass die Erwartungen erfüllt werden und überreichte ein Präsent.

Daniel Nowara dankte für die lobenden Worte und bei allen für das Dabeisein bei der offiziellen Eröffnung. Nach dem „das Buffet ist eröffnet“ standen Gregor und Daniel Nowara sowie Norman Riehm den Gästen Rede und Antwort und die Gerätschaften auf den beiden Etagen standen zum Probieren bereit.