Mit Wettrutschen: Im Regensburger Westbad warten ab sofort neue Rutschen

Am Freitag eröffneten Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD), Mathis Broelmann, kaufmännischer Leiter beim Stadtwerk, und Betriebsleiter Alexander Süß die Anlage. „Attraktive Freizeiteinrichtungen sind für eine wachsende Stadt wie Regensburg enorm wichtig“, sagte die Oberbürgermeisterin. Mit der neuen Rutschenanlage seien noch mehr Möglichkeiten für Spaß und Bewegung geschaffen worden.
Die Oberbürgermeisterin hatte ein Geschenk zur Eröffnung dabei: Bis Weihnachten ist der Eintritt ins Westbad für alle im Alter bis 14 Jahren frei. Die Rutschen sind für Kinder ab einem Alter von sechs Jahren geeignet.

Statt der alten Metalltreppe führt ein gefliestes Treppenhaus hinauf zur 75 Meter langen West-Slide, die eher für Familien gedacht ist. Noch ein paar Stiegen weiter oben fällt der Startschuss für den 95 Meter langen West-Racer, auf dem sich zwei Rutschende dank Parallelröhren und Zeitabnahme Wettrennen liefern können. Wieder unten angekommen, können sie ihre Rutschzeiten vergleichen und sehen, wer schneller war. Freitagmittag lag der stadtwerkinterne Rekord noch bei etwas mehr als 13 Sekunden.
Gedämmt wie ein Haus
„Bei Neubauten verfolgen wir stets das Ziel, den höchstmöglichen energetischen Standards gerecht zu werden. Darauf wurde auch bei der neuen Rutschenanlage geachtet“, so Broelmann. Die Dämmung gleiche der einer Hausfassade. Am Rutschenturm gibt es Photovoltaikelemente. Ertragsprognose: 15 000 Kilowattstunden im Jahr.
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Maltz-Schwarzfischer bezeichnete die neue Anlage, die vier Millionen Euro kostete, als einen Teil der Bäderstrategie. Das Wöhrdbad sei bereits saniert, das Ostenbad ohnehin neu. „Im Westbad stehen noch weitere Maßnahmen an“, kündigte sie an. Sobald auch das Bad in der Gabelsbergerstraße saniert sei, werde Regensburg wieder ausreichend mit Bädern versorgt sein, ergänzte Broelmann.