Ab Samstag geht's ab: Die neuen Rutschen im Westbad in Regensburg im Vorab-Check

Von Heike Haala · 21. November 2025 um 19:00

Jetzt geht es so richtig ab! Nach einem Jahr ohne Rutsche im Innenbereich hat die neue Anlage im Regensburger Westbad ab Samstag geöffnet. Und eines dürfte jedem, der in eine der drei neuen Röhren blickt, klar sein: Mit dem gelb-grünen 1990er-Jahre-Teil, das dafür weichen musste, haben diese gerade einmal noch den Standort gemeinsam. Wir haben die Rutschen vorab getestet.

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Vorbei sind die Zeiten, in denen Kittfugen zwischen den Rutschensegmenten tempoliebende Wasserratten ausbremsten. Statt der alten Metalltreppe führt ein gefliestes Treppenhaus hinauf zur 75 Meter langen West-Slide, die eher für Familien gedacht ist. Noch ein paar Stiegen weiter oben fällt der Startschluss für den 95 Meter langen West-Racer, auf dem sich zwei Rutschende dank Parallelröhren und Zeitabnahme Wettrennen liefern können. Wieder unten angekommen, können sie ihre Rutschzeiten vergleichen und sehen, wer schneller war. Freitagmittag lag der stadtwerkinterne Rekord noch bei etwas mehr als 13 Sekunden.

So sieht es im Inneren der etwas weniger rasanten Familienrutsche im Regensburger Westbad aus: Ringe aus Licht mit Farbverläufen sorgen auch optisch für Spaß. - Foto: Heike Haala

Wie rutscht es sich?

Der augenscheinlichste Unterschied zu der alten Rutsche sind die optischen Effekte. In etlichen Sequenzen sausen die Badegäste jetzt durch bunte Ringe. In anderen rauschen sie an Linien vorbei. Diese Leuchtelemente mit Farbverlauf sorgen für Tiefenwirkung und geben das Gefühl von noch mehr Tempo. Dazwischen geht es in stockdunklen Tunnelpassagen in Richtung Erdgeschoss.

Hier enden die Rutschen. - Foto: Heike Haala

Während die Geschwindigkeit in der West-Slide mit der in der früheren Rutsche vergleichbar ist, drücken die beiden Röhren des West-Racer deutlich rasanter aufs Gas. Die Fliehkräfte katapultieren die Rutschenden in scharfen Kurven in Schieflage. Das können sie nicht immer ahnen, denn eine dieser Wenden versteckt sich im Dunkeln. In der Schwärze erwartet sie auch eine Bodenwelle, die sie erst bemerken, wenn diese für einen ordentlichen Hopser während der Rutschpartie sorgt. Am Ende bauscht sich eine Bugwelle vor den Rutschenden auf, bremst und verschluckt sie kurz, bevor sie aus dem Wasser steigen.

Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hatte ein Geschenk zur Eröffnung dabei: Bis Weihnachten ist der Eintritt ins Westbad für alle im Alter bis 14 Jahren frei. Die Rutschen sind für Kinder ab einem Alter von sechs Jahren geeignet.