Zwei Wochenenden Budenzauber: Es weihnachtet sehr in Furth im Wald

Noch etwas mehr als eine Woche, dann ist 1. Advent (30. November). Schon jetzt zieht der Duft von Glühwein, Würstelsemmeln und Plätzchen durch Furth im Wald. Am 22. und 23. November geht es mit der Waldweihnacht los.
Dort, wo im Sommer auf der Waldbühne Theaterstücke Klein und Groß begeistern, wird auch heuer wieder großer Andrang herrschen. Schließlich haben – wie jedes Jahr – das Christkind und der Nikolaus ihr Kommen versprochen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag geht der Budenzauber von 15 bis 20 Uhr.
Fotos mit dem Christkind
Der Nikolaus verteilt jeweils ab 16.45 Uhr und ab 18.15 Uhr Geschenke, das Christkind erscheint dann immer 15 Minuten später. Natürlich können sich die Kinder mit beiden Heiligen Figuren fotografieren lassen. Am Sonntag lässt außerdem das Jugendblasorchester weihnachtliche Weisen hören (16 Uhr, 17.30 Uhr und 18.30 Uhr).
Eine Übersicht über die Christkindlmärkte in der Region finden Sie hier.
Ebenfalls an diesen beiden Tagen lädt die Gärtnerei Mühlbauer zu einer Adventsausstellung ein. Dazu gibt es eine Charity-Aktion des Vereins Herzensangelegenheit, der heuer keinen eigenen Christkindlmarkt veranstaltet. Die Landesgartenschau habe einfach zu viele Kapazitäten gebunden, sagt Vereinssprecher Franz Breu. Deshalb wird auf dem Gelände der Gärtnerei eine Glühwein- und Würstelstand aufgebaut. Der Erlös geht wie immer an einen guten Zweck. Michael Mühlbauer und Franz Breu erhoffen sich, dass an diesen beiden Tagen auch das Verweilen und die Gespräche im Vordergrund stehen. Eine Woche später, vom 28. bis zum 30. November, wird es am Schlossplatz wieder heimelig, wenn der Further Christkindlmarkt seine Buden öffnet.
Außer der Reihe läuft an allen drei Tagen die Ausstellung „A bisserl anders“. Dabei werden im Georgssaal Krippenexponate von Kindern und Jugendlichen gezeigt. Ergänzt wird die Ausstellung mit Werken von Hans Dendorfer. Geöffnet hat der Saal im Landestormuseum am Freitag von 17 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag bereits ab elf bis 19 Uhr.

Der Markt selbst wird mit der Brassband des Spielmannszug Grenzfähnlein am Freitag um 17 Uhr eröffnet. Die Glühweinclubband spielt dann von 19 bis 22 Uhr. Am Samstag kommt der Nikolaus und das Christkind (14 Uhr) im Laufe des Tages bis 22 Uhr gibt es Programm mit dem Kinderchor unter der Leitung von Monika Hirsch 14.30 Uhr), ein Nikolaus-Fotoshooting (15 Uhr), der Brassband Grenzfähnlein (17 Uhr) und der Band Herr Breitmeier (20 Uhr).
Eigene Christbaumkugeln

Am Sonntag öffnen die Buden um 13 Uhr, der Akkordeonclub spielt (13.30 Uhr), das „Dachsberger Woidgsindl“ schaut vorbei (15 und 17 Uhr). Um 18 Uhr werden dann zum Abschluss die schönsten Kinderkrippen prämiert. Traditionell wird beim Further Christkindlmarkt gerne gelost. So wird es auch in diesem Jahr die Tombola mit Losen für einen Euro und attraktiven Preisen bis 50 Euro geben. Diesmal wird auch Bingo gespielt. Das Kinderbingo am Samstag (16 Uhr) kostet fünf Euro. Hauptpreis: Eine Toniebox mit Figuren im Wert von 100 Euro. Drei Stunden später spielen Erwachsene Bingo (10 Euro). Hauptpreis ist ein TV-Gerät. Und dann gibt es auch noch die Verlosung eines Elektrorollers und weiterer Preise. Hier kostet ein Los fünf Euro.
Erstmals hat der Christkindlmarktverein auch eigene Christbaumkugel herstellen lassen. Es gibt sie im Durchmesser von zehn Zentimetern, glänzend und matt in den Farben Grün und Rot. „Heuer haben wir als Motiv den Stadtturm gewählt“, sagt Vorsitzende Stephanie Schächtl und ergänzt: „Nächstes Jahr wird es die Pfarrkirche sein.“ Die Kugeln gibt es zum Preis von 16 Euro am Losstand.