Neuer Pächter gefunden: Richard Krestel betreibt nun das Bistro am Hallenbad Dachelhofen

Nachdem das Hallenbadcafé in Dachelhofen mehrere Monate geschlossen war und die Stadt länger nach einem Pächter gesucht hatte, gibt es nun gute Nachrichten: Mit Richard Krestel wurde ein neuer Betreiber gefunden. Er ist kein Unbekannter in der örtlichen Gastroszene.
Am Dienstagabend hieß Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU) den neuen Pächter persönlich willkommen. Als waschechter Dachelhofer sei er immer Gast der Lokalität gewesen und habe alle Veränderungen mitgemacht, meinte der Rathauschef beim Vor-Ort-Termin im Hallenbadcafé.
Erst vor einem Jahr hatte Feller eine neue Pächterin begrüßt. Die gab aber schon nach wenigen Monaten wieder auf. Mit Richard Krestel hat die Stadt einen Gastronomen als Betreiber gefunden, der auf reichlich Erfahrung in der Branche zurückblicken kann.
Vorher in Regenburg und München tätig
Seit seinem 16. Lebensjahr sei er in der Gastronomie tätig, erzählte der heute 47-Jährige. Zwar sei er auch mal einige Jahre in anderen Branchen beschäftigt gewesen, aber die meiste Zeit arbeitete er in der Gastronomie, so Krestel. Zu seinen Stationen gehörten unter anderem Regensburg und München, in Österreich war er ebenfalls schon tätig. Die Gäste kennen ihn auch von der Kugelwirtschaft, wo er vor zwei Jahren als Betriebsleiter angeheuert hatte.
Mit dem Hallenbadcafé, das nun unter dem Namen Bistro am Hallenbad firmiert, kehrt der 47-Jährige in die Selbstständigkeit zurück. Bereits in Regenstauf habe er früher mal eine eigene Gastronomie betrieben.
Das Bistro im Hallenbad Dachelhofen habe „gepasst“. Aus diesem Grund habe er sich als Pächter beworben. Es sei „kein zu großes Objekt“, deshalb müsse auch „nicht zu viel Personal“ eingesetzt werden, so Krestel. Er könne sich an dem Standort etwas Eigenes aufbauen – und mit seiner Firma später weiter wachsen. Geöffnet ist das Bistro am Hallenbad sechs Tage die Woche, außer Mittwoch. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Klassiker wie Wiener Schnitzel und Currywurst.
Lokal wurde im Vorjahr auf Vordermann gebracht
Der OB weiß als Stammgast, dass es heute ein anderes Angebot geben müsse als in den 70er Jahren, als das Bistro eröffnet wurde. Jeder Pächter solle es so machen, wie er wolle, meinte Feller. Etwas vom Vorgänger zu kopieren, sei immer schlecht.
Der Rathauschef wünschte Krestel viel Glück für den Gastrobetrieb und versprach, dass die Stadt Schwandorf immer ein fairer Partner sein werde. Bereits im Vorjahr hatte die Stadt das Lokal auf Vordermann gebracht. Sie erneuerte den Boden und tauschte das Mobiliar aus. Geplant ist noch eine Terrasse.