Am Regensburger Bismarckplatz startet der Weihnachtszauber der Sozialen Initiativen

Wer nach kleinen, besonderen Weihnachtsgeschenken Ausschau hält, mit denen er gleichzeitig Gutes tun kann, der ist auf dem Bismarckplatz richtig.
20 Vereine und Initiativen aus der Stadt teilen sich im Wechsel die Verkaufsbude und gestalten den Weihnachtszauber des Dachverbands der Sozialen Initiativen. An einer zweiten Bude bietet die Filmbühne Glühwein und Kartoffelsuppe an.
Die Idee des Weihnachtszaubers geht zurück auf den in diesem Jahr verstorbenen Gründer der Sozialen Initiativen, Reinhard Kellner, der die Weihnachtsbude am Bismarckplatz in Zeiten der Pandemie als Alternative ins Leben rief. Den diesjährigen Weihnachtszauber hat erstmals Vorstandsmitglied Sabine Watzlawik organisiert. „Wir hoffen, alle machen bei uns gute Geschäfte“, sagte sie bei der Vorstellung des Weihnachtszaubers in der Neuen Filmbühne.
Kaufen und spenden
Das Schmücken der Bude übernimmt traditionell der Inner Wheel Club. Den Mitgliedern ist wichtig, dass bei den Besuchern Weihnachtsstimmung aufkommt, wenn sie am Stand die Auslagen bewundern und etwas kaufen oder spenden. „Wir unterstützen mit den Einnahmen viele verschiedene Einrichtungen in der Stadt“, sagte eine Vertreterin.
Mit dabei sind von 20. November bis 23. Dezember zudem die Soziale Futterstelle, das Gustav-Adolf-Wienerhaus der Diakonie, Mahamaya, KulTür, die Kindertrauerbegleitung, Drugstop, der Freundeskreis der Kinder- und Jugendfarm, Kreaherz, die Kinder-Aidshilfe Südafrika, Ohama Uganda, die Bolivienhilfe, der Werkhof, Farafina, Hilfe für Geflüchtete, Hromada, Sea Eye und Makungu zusammen mit der evangelischen Jugend. Offiziell eröffnet wird der Weihnachtszauber am Freitag um 16.30 Uhr zusammen mit Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.
Schmuck und Deko
Der Verein Hilfe für Geflüchtete ist schon seit vielen Jahren dabei und hat gute Erfahrungen gemacht. „Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder viel einnehmen, damit wir viel helfen können“, betonte Alexandra Geiger. Im Angebot hat der Verein selbst genähte Geschenke. Die Initiative Kreaherz bietet selbst gebastelten Schmuck und Dekorationsartikel an, die über viele Monate zusammen gestaltet wurden. Die Einnahmen sollen obdachlosen Frauen im Haus Noah zugute kommen.
Für den Verein Kindertrauerbegleitung ist es eine gute Möglichkeit, mit Passanten über seine Arbeit ins Gespräch zu kommen. „Beim Thema Trauer traut sich erst keiner her“, sagte Ludwig Hlousek. „Wenn die Menschen mit uns reden, merken sie, Trauer gehört zum Leben dazu.“ Beim Verein Drugstop helfen auch Klienten am Stand mit. „Wir freuen uns, mit der Stadtgesellschaft ins Gespräch zu kommen“, erklärte Geschäftsführerin Astrid Schmidmeier.
Unterstützt wird der Weihnachtszauber von der Neuen Filmbühne, dem Donau-strudl, Schmidl & rotaplan sowie dem Werkhof, der auch in diesem Jahr den Aufbau der Buden übernommen hat. Die Standbesetzung gibt es unter www.soziale-initiativen.de einzusehen.