Fünfmal vorweihnachtliches Glück: Die Christkindlmarkt-Saison in Abensberg startet

Abensberg bereitet sich auf die Adventszeit vor: An diesem Freitag, 21. November beginnt der erste vorweihnachtliche Markt. Warum ein Besuch auf jedem der fünf Märkte lohnt.
Wohl kaum ein anderer Ort im Landkreis hat so eine Weihnachtsmarkt-Dichte wie die Babonenstadt. Mit heimelig-geschmückten Buden, allerhand Leckereien, stimmungsvoller Musik und Handwerkskunst locken die Märkte sicherlich auch in diesem Jahr wieder viele Gäste an. Ob vor historischer Kulisse, unter dem beleuchteten Hundertwasserturm oder vor dem Altstadtensemble: Die Märkte in Abensberg haben schon rein optisch Einiges zu bieten. Hier ein Überblick:
■ Stimmungsvoll und integrativ:Christkönigsmarkt: Zum ersten Mal findet heuer der Christkönigsmarkt in Offenstetten an zwei Tagen statt (wir berichteten). Er beginnt an diesem Freitag, 21. November und wird am Samstag, 22. November fortgesetzt, jeweils von 16 bis 22 Uhr. Der Markt am Cabrini-Zentrum punktet mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, einem Handwerkermarkt, unter anderem dem Auftritt von Santa Rausch, einer großen Portion Inklusion und nicht zuletzt mit einer stimmungsvollen Kulisse.

■ Sozial und besinnlich: Weihnachtsmarkt am BBW: Nicht weniger sozial angehaucht ist nur wenige Tage später, am Mittwoch, 26. November, der Weihnachtsmarkt am BBW. Ab 15 Uhr eröffnet der integrative Kinderchor den Markt. „Alle Produkte werden von unseren engagierten Auszubildenden überwiegend handgemacht. Jeder Kauf motiviert sie und ist ein Zeichen dafür, dass ihr Handwerk, ihr Tun sehr geschätzt wird“, wirbt Silvia Haumer, zuständig für die Pressearbeit des BBW. Zum ersten Mal wird die neue Baumkuchenmaschine vorgeführt. Das Mitsing- Adventskonzert in der Kapelle stößt alljährlich auf große Begeisterung.
■ Künstlerisch und aromatisch: Turmweihnacht: Die Kuchlbauer Turmweihnacht startet ebenfalls am 26. November, und zwar um 14 Uhr. Die Gäste erwartet eine einzigartige Kulisse, beleuchtet von über 300.000 LED-Lichtern, zahlreiche Feuerstellen, beheizte Hütten und ein Kunsthandwerkermarkt. „Das Besondere an unserer Turmweihnacht ist wohl die einzigartige Kombination aus Bier, Handwerk und Kunst. Mit unseren illuminierten und beleuchteten Hundertwasserbauwerken direkt neben Sudkesseln und Gärtanks bieten wir eine ganz besondere Kulisse für einen Weihnachtsmarkt“, so Jacob Horsch, Geschäftsführer. Der Markt ist bis 21. Dezember geöffnet, und zwar mittwochs und donnerstags von 14 bis 21 Uhr, freitags von 14 bis 22 Uhr, samstags von 12 bis 22 sowie sonntags von 12 bis 21 Uhr.

■ Klein und heimelig: Hüttenzauber am Stadtplatz: Am 27. November um 16 Uhr startet der Hüttenzauber in Abensbergs „guter Stube“, dem Stadtplatz. Er hat sich bestens etabliert und trägt seinerseits zum besonderen, märchenhaften Flair in der Vorweihnachtszeit bei. Insofern darf freilich das Hexenhäuschen nicht fehlen. Wenn es raucht, ist die Hexe daheim und lockt die (braven) Kinder mit Süßigkeiten. Auch kulinarisch kommt man hier auf seine Kosten, etwa mit einer Feuerzangenbowle, auf die Stammgäste schwören. Nette, kleine selbst gemachte Mitbringsel gibt es auch zu entdecken. Der Hüttenzauber findet zeitgleich mit dem Niklasmarkt statt und dauert bis 14. Dezember.
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■ Traditionell und modern: Niklasmarkt im Schlossgarten: Der Niklasmarkt im Schlossgarten ist die „Mutter“ aller Abensberger Weihnachtsmärkte. Er startet ebenfalls am 27. November um 16 Uhr und dauert dann bis 14. Dezember, immer donnerstags und freitags ab 16 und samstags sowie sonntags bereits um 14 Uhr. Der Markt vereint Tradition – in Form der Niklasspende – mit Moderne. „Wir freuen uns, den Besuchern des Niklasmarktes ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Chören, Blechbläsern und Bands aus der Region anbieten zu können“, so Diana Vierthaler von MiA bewegt, die den Markt organisiert. „Ausgewählte und erstklassige Handwerkskunst, kulinarische Köstlichkeiten und originelle Geschenke kann man im stimmungsvollen, weihnachtlich geschmückten Schlossgarten entdecken“, fasst sie es zusammen.

■ Schaurig und märchenhaft: Rahmenprogramm: Wem die Märkte allein jetzt noch zu wenig sind, dem seien diese adventlichen Termine noch ans Herz gelegt: Krippenausstellung im Kreuzgang (bis 7. Dezember), Sonderausstellung im Herzogskasten (bis 1. Februar), diverse kreativen Angebote für Jung und Alt im Museum (mehr Infos auf www.abensberg.de), märchenhafte Führungen mit Abena (immer samstags und sonntags, einschließlich 14. Dezember , jeweils um 16 Uhr ab dem Aventinusplatz) oder die Krampusshow (12. Dezember, 20 Uhr)