Toten Schwan in Schwarzenfeld geborgen – Nun liegt Ergebnis der Vogelgrippe-Untersuchung vor

Bereits am 1. November war bei der Wehranlage in Schwarzenfeld im Landkreis Schwandorf ein toter Schwan entdeckt worden. Der Kadaver konnte von Einsatzkräften geborgen worden. Woran verendete das Tier? Wegen der grassierenden Vogelgrippe in Deutschland ließen die zuständigen Behörden eine routinemäßige Analyse durchführen.
Der Kadaver wurde dazu an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) geschickt. Knapp zwei Wochen dauerte es, bis dem Schwandorfer Landratsamt das Ergebnis vorlag – und es gab Entwarnung. Laut Landkreissprecher Manuel Lischka war der Schwan nicht mit der Vogelgrippe infiziert.
2023 gab es die letzten Vogelgrippe-Fälle im Landkreis Schwandorf
Während im Bundesgebiet derzeit immer mehr Vogelgrippe-Fälle bekannt werden, bleibt der Landkreis Schwandorf weiter verschont. Den letzten Nachweis von Geflügelpest gab es bei einem Wildvogel im Mai 2023, wie Lischka auf MZ-Anfrage mitteilte. Der letzte Fall bei Hausgeflügel war im Januar 2023 aufgetreten. Damals mussten bei Bruck zehntausende Tiere gekeult werden.
Auch wenn es schon länger keinen Vogelgrippe-Fall mehr im Landkreis gab, schützt man sich dennoch vor dem Virus. Bereits seit Ende 2022 besteht laut Lischka für den Landkreis Schwandorf eine Allgemeinverfügung zur Geflügelpest, „die verschiedene ergänzende Maßnahmen zur Geflügelpest-Verordnung enthält“.
Wildvögel dürfen nicht gefüttert werden
Das Regelwerk, zu dem beispielsweise ein Verbot von Geflügelausstellungen sowie ein Fütterungsverbot für Wildvögel zählen, ist weiter in Kraft. Je nach Seuchenlage würden Ausnahmegenehmigungen für das Abhalten von Geflügelausstellungen erteilt, so das Landratsamt.