Wie aus "Altem Schönes werden kann“ gab es in Waldmünchen zu sehen

Am Samstagvormittag konnte man bei der Ausstellung „Erfolgreich sanieren im Altbestand“ 13 Objekte ansehen, die zeigen, dass man aus Altem Schönes schaffen kann.
Stellvertretender Bürgermeister Martin Frank konnte zu dieser Ausstellung Landrat und Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler, die Bauherren, Frank Schürmann, städtebauliche Beraterin Barbara Wilnhammer und die Architekten begrüßen. Mit dieser Ausstellung wolle man zeigen, was alles möglich ist beziehungsweise möglich war. Sie wollen damit animieren, Bereitschaft zu erwecken, dass Eigentümer oder Investoren investieren.
Bei den 13 Objekten handelt es sich um Privatpersonen wie das Ehepaar Petra und Wolfgang Fichtinger, Dieter Müller, Tobias Bacherl, Lena Wagner und Thomas Meier, Astrid und Eduard Deml und das Ehepaar Schönberger. Bilder von der Sanierung des ehemaligen Geschäft „Seilerbauer“ wurden ebenfalls ausgestellt. Es wurden auch der ehemalige Kindergarten, das Bürgerspital und der Dirmaler Wirt gezeigt.
Dank an Netzwerkgruppe
Frank Schürmann dankte den 20 Personen, die sich in der Netzwerkgruppe engagieren. Er dankte ihnen auch bei der Unterstützung und Aufbau der Ausstellung. Frank Schürmann sagte, dass das Förderprojekt einen fünfstufigen Prozess hat und man sich derzeit in der letzten Stufe befindet. Man habe sich mit dem Image der Stadt und der Geschichte, Leerstand und der Stadtentwicklung befasst. Man muss was gegen den Leerstand tun. Mit dieser Ausstellung wolle man zeigen, was in Waldmünchen geschehen ist. Es soll auch ein Appell an die Leerstandsbesitzer sein. Viele sind nicht bereit zu verkaufen.

Landrat Franz Löffler sprach, das Thema Demografiefeste Kommune gibt es nicht nur in Waldmünchen, sondern Bayernweit. Wie wollen wir das Problem lösen? Jede Region habe andere Voraussetzungen. Man muss eigene Ideen entwickeln, die diese Region braucht. Man soll den jungen Menschen zeigen, ihr könnt hier bleiben oder hierher kommen. Man soll das Lebensumfeld gut darstellen. Positive Merkmale wie Bildung, Freizeit, Gesundheitswert darf und soll man weitersagen. Die Nutzung der Geschäfte wie vor vielen Jahren werden wir in dieser Form nicht mehr sehen. Die Zeit hat sich in den letzten Jahren geändert. Den Menschen solle man Mut machen und Optionen geben und sie dabei unterstützen.
Austausch bei Gesprächen
Die Ausstellung sei hier sehr gut gelungen. Stellvertretender Bürgermeister sagte dank Franz Löffler für seine Worte und sprach als Schlusswort: „Vom Jammern alleine haben wir noch nie was erreicht.“ Bei der Ausstellung konnten die Besucher die Bilder ansehen, Informationen holen und sich bei guten Gesprächen austauschen. Katja Schürmann sorgte für Kaffee. (wfs)
