Vogelgrippe erreicht Landkreis Kelheim: Tote Gans mit Geflügelpest infiziert

Die Vogelgrippe hat nun auch den Landkreis Kelheim erreicht. Bei einer toten Wildgans, die vor gut einer Woche im Neustädter Ortsteil Schwaig gefunden wurde, hat das Friedrich-Löffler-Institut das Geflügelpest-Virus nachgewiesen. Halter sollen Vorkehrungen für eine Stallpflicht treffen.
Nach dem Nachweis der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) bei Wildvögeln im Raum Ingolstadt und jüngst in einem Betrieb in Geiselhöring, wo 24 Hühner verendeten, kommt die Nachricht aus dem Veterinäramt Kelheim nicht überraschend. Man habe „diese Woche Kenntnis über das Virus bei einer Wildgans (Fundort Gemeinde Neustadt, Schwaig) erlangt“, teilt das Landratsamt mit. Die Bestätigung des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI), dass es sich bei der verendet gefundenen Graugans um HPAI-Viren handelt, liege vor.
Bestände an das Veterinäramt melden
Geflügelhalter, auch private, sind angehalten, spätestens jetzt ihren Bestand an das Veterinäramt zu melden. Grundsätzlich gilt diese Pflicht ohnehin. Zudem sollten Betriebe Maßnahmen gegen unbefugtes Betreten der Haltungen ergreifen, auf Schuh- und Kleiderwechsel und Reinlichkeit achten sowie Kontakt zwischen Wild- und Hausgeflügel unterbinden. Die Behörde ruft zudem auf, sich auf eine mögliche Stallpflicht in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung vorzubereiten.
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Sollten verendete Wildvögel aufgefunden werden, bittet das Landratsamt um Meldung beim Veterinäramt unter Telefon 09441/207-7100 oder E-Mail-Adresse: veterinaerabteilung@landkreis-kelheim.de. Verendete Tiere sollten keinesfalls berührt werden!
(Anmerkung der Redaktion: Ausführlicher Bericht folgt.)