Weibsbilder machen am Sonntag dem Tatort Konkurrenz: TV-Auftritt der Chamer Kabarettisten

Von Johannes Schiedermeier · 6. November 2025 um 15:00

„Die Weibsbilder“ Romy Börner, Susanne Frisch und Caroline Juretschka sind in Kulturkreisen inzwischen auch über den Landkreis Cham hinaus ein Begriff. Nun haben sie die ganz große Bühne geboten bekommen und zugegriffen: Sie sind am Sonntag um 20.15 Uhr bei den „Brettl-Spitzen“ zu sehen, dem Kabarett-Kultformat des BR – direkte Konkurrenz zum Tatort.

„Ja, das ist unser erster Fernsehauftritt“, sagt Caroline Juretschka. Die Weibsbilder hatten sich darum beworben, aber nicht mit dem gerechnet, was dann passierte: „Eines Tages bekam dann Romy aus heiterem Himmel einen Anruf, und kein Geringerer als Jürgen Kirner höchstpersönlich war am Telefon und hat uns eingeladen“, freut sich Juretschka.

„Wir sind freudig aufgeregt, und der zusätzliche Live-Auftritt in der BR-Abendschau heute, Freitag, um 18 Uhr treibt unseren Puls nochmals ordentlich in die Höhe“, erzählt sie. Das bestätigt Weibsbild-Kollegin Susanne Frisch: „Da sitzen wir dann tatsächlich um 18 Uhr im Studio und wissen nicht, was auf uns zukommt. Wir sind praktisch der Programmhinweis für die Brettl-Spitzen!“

Die Aufzeichnung ist schon eine Weile her und wurde im Hofbräuhaus in München gemacht. Eine ganz besondere Erfahrung für die Weibsbilder und ihren Pianisten: „Das war sehr aufregend, sehr schön, sehr interessant und sehr familiär“, erzählt Susanne Frisch.

Das Publikum im Hofbräuhaus habe alles mitgemacht bis hin zu einer Aufzeichnung für das Weihnachtsprogramm. „Alle haben sich total gekümmert. Insbesondere der Jürgen Kirner war total nett“, erinnert sie sich.

Ist das nun der Auftakt zu einer ganz großen Kabarett- Karriere? Susanne Frisch lacht: „Es hat einfach riesigen Spaß gemacht. Und die Folgen lassen wir jetzt einmal auf uns zukommen. Wir sind schließlich inzwischen Weibsbilder in gesetzterem Alter und nicht mehr so leicht nervös zu machen.“