Illegaler Müll aus Tschechien wird zum Teil in Schwandorf verwertet

Von Franziska Mahler · 16. Oktober 2025 um 14:57

Über 300 Tonnen Müll hat der Freistaat kürzlich aus dem tschechischen Jirikov zurückgeholt. Ein Oberpfälzer Unternehmen soll diesen illegal dorthin transportiert haben. Nun ist klar, wie ein Teil davon verwertet wird.

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Der Großteil des Mülls – rund 280 Tonnen – wurde zunächst im oberfränkischen Hof zwischengelagert. Dabei handelt es sich um glas- beziehungsweise carbonfaserverstärkte Kunststoffe, die unter anderem für die Herstellung von Rotorblättern für Windkraftanlagen verwendet werden.

Wie die Regierung der Oberpfalz nun mitteilt, habe man das Angebot des Zweckverbands Müllverwertung Schwandorf (ZMS) angenommen. Der ZMS will 260 Tonnen vorzerkleinerter Abfälle aus glasfaserverstärktem Kunststoff chargenweise thermisch verwerten. Der Transport von Hof nach Schwandorf soll in der nächsten Wochen beginnen.