Furth im Wald: Die Nacht des Drachen mit Feuershow und vielen Überraschungen

Die Nacht des Drachen am 24. Oktober bietet vor der Winterpause noch einmal die Möglichkeit, Fanny in Aktion zu erleben. Nicht nur das, wie Thomas Roßmann von der Drachenmannschaft verrät: Es soll ein regelrechtes Spektakel geben.
Die Vorfreude ist bei allen Beteiligten groß. Zum ersten Mal findet die Nacht des Drachen in der Parkarena statt. Da hat man laut Roßmann ganz andere Möglichkeiten, als bisher auf dem Platz vor der Drachenhöhe. Angefangen vom Ton bis hin zur Illumination ist man bestens gerüstet.
Feuershow und Filme
Los geht es um 19 Uhr. Interessant ist die Show nicht nur für Einheimische, sondern auch für auswärtige Besucher, die unter anderem erfahren möchten, wie es vor Jahrhunderten dazu kam, dass der Drache Furth im Wald heinisch wurde und geblieben ist. „Was wir sonst trocken erklären, können wir diesmal auch auf einer großen Leinwand zeigen“, verspricht Roßmann, der bei Veranstaltungen wie dieser die Moderation und Präsentation übernimmt.
Hier spricht Fanny: Auf ein Glas Wein mit einem selbstbewussten Further Drachen Fanny

Gezeigt wird auch ein Film über die technische Entstehung des größten Schreitroboters der Welt, der jedes Jahr im Sommer die Grenzstadt in Atem hält. Doch auch Fannys Vorgänger kommen zu ihren Ehren. Es gibt einen Film darüber, wie es im Inneren des Drachen Lisbeth aussieht. Er kann noch heute in seinem Altersruhesitz im Landestormuseum besucht werden, war ab 1974 bis 2009 im Einsatz. Volltechnisiert verfügt er über beeindruckende Abmessungen von über 18 Metern Länge und beinahe vier Metern Höhe. 1947 hat der Further „Hofmann-Schmied“ einen Drachen entwickelt, der bis 1974 in Amt und Würden war und über die Jahre technisch immer weiterentwickelt wurde.
Besonders stolz sind die Organisatoren, dass sie noch einen Film vom letzten Drachenstich vor dem Zweiten Weltkrieg zeigen können. „Der hat zum Teil sogar ein wenig Ton“, so Roßmann. Schon damals war das Festspiel ein Publikumsmagnet. Besonders auffällig sei, dass es zu dieser Zeit noch keine Tribünen und kaum Absperrungen gegeben habe. „Die Alten haben auf die Jungen aufgepasst.“

Ganz zum Schluss erwacht Fanny natürlich noch einmal zu vollem Leben und zeigt, was sie kann. Der Abend wird von der Feuershowgruppe Drachenherz begleitet. Sie wollen nicht einfach nur schmückendes Beiwerk sein, sondern haben eine dreiteilige Show geplant, die insgesamt 20 bis 25 Minuten umfasst. Einige Showteile in Verbindung mit dem Drachen, andere unabhängig davon. Mit Feuerschalen und anderen Elementen möchten die Organisatoren außerdem eine Atmosphäre zaubern, in der sich alle wohlfühlen. Es gibt Getränke und Kleinigkeiten zum Essen. Gegen die Kälte empfiehlt es sich, Sitzkissen und Decken mitzubringen.
Karten auch im Vorverkauf
Vor dem Regen ist man unter dem Dach der Parkarena geschützt. „Wir hoffen, dass die Besucher auch nach der rund einstündigen Show noch bleiben und das Ambiente genießen.“ Tickets gibt es zum Preis von 15 Euro am Veranstaltungsabend vor Ort oder im Vorverkauf während der Öffnungszeiten der Drachenhöhle, Tel.: (0 99 73) 50 96 40