Schauspieler der BR-Serie Dahoam is Dahoam machten Station in Bruck

So nah wie am Montag kommen die Fans ihren Idolen nur sehr selten. Die Fans der Serie Dahoam is Dahoam (DiD), die von Montag bis Donnerstag im Programm des Bayerischen Rundfunks ausgestrahlt wird, hatten die einmalige Gelegenheit mit ihren Idolen in Bruck (Landkreis Schwandorf) auf Tuchfühlung zu gehen.
Am Eingang zum Meisl-Saal hatten die BR-Mitarbeiter Karten aufgelegt, auf denen die Gäste ihre Wünsche, wie die Serie weiter gehen soll, welche Themen mal aufgegriffen werden sollten, aber auch Fragen zu der Serie aufschreiben konnten. Zum Beginn des Abends wurden die 160 Fans, die sich eingefunden hatten, vom Produzenten Robin von der Leyen begrüßt und dann betraten auch schon die mitgereisten Schauspieler die Bühne.
Gekommen waren die Darstellerinnen der Tina Brenner (Anita Eichhorn), der Maja Löbl (Godvia Adela), der Sarah Brandl (Sophie Reiml), die Darstellerin der Bürgermeisterin Rosi Kirchleiter (Brigitte Walbrun) und der Darsteller des Hubert Kirchleitner (Bernhard Ulrich). Ebenfalls im Saal war auch der „Lokalmatador“ Lukas Lutter, der bei DiD den Lausbuben Emil verkörpert. Gleich zu Beginn konnten die Gäste die neueste Folge mit dem Titel „Die Nerven liegen blank“ ansehen, in der Lukas Lutter dieses mal eine richtig große Rolle bekommen hatte.
Eine Besucherin bemerkte: „Es ist schon was ganz Besonderes, wenn man zusammen mit so vielen Leuten eine Folge dieser Sendung ansehen kann und wenn dann auch noch die Schauspieler der Serie im Raum sind, dann ist das doppelt schön.“ Nach dem Abspann übernahm Bernhard Ulrich das Mikrofon.
Oberpfälzerin Anita Eichhorn fungiert als Übersetzerin
Er erwähnte, dass auch DiD die Aktion Sternstunden des BR unterstützt und dazu wurden dann zwei Spendenboxen durch den Saal weiter gereicht. Dann hatte er die eingesammelten Karten bekommen, damit er die Besucher, die diese Karten abgegeben hatten, aufrufen konnte, um zusammen mit ihnen ihre Einträge zu besprechen. Damit die aufgerufenen Personen auch im Saal gehört werden konnten, hatte sich Anita Eichhorn ein weiteres Mikrofon geschnappt, um zu diesen Personen zu gehen.
Da die Darsteller hauptsächlich aus Oberbayern kommen und Anita Eichhorn eine waschechte Oberpfälzerin ist, musste sie auch das eine oder andere mal als Übersetzerin fungieren.
Mei, des is halt die Oberpfalz.
Anita Eichhorn, Schauspielerin
Eine Besucherin bemerkte, dass die Folgen, in denen Mike Preissinger, als seine Frau ihn verlassen hat und sein Vater gestorben ist, „abgestürzt ist“, sehr realistisch dargestellt worden waren. Viel Platz in den Anmerkungen nahmen auch die Hochzeiten in der Serie ein. Jede für sich sei sehr romantisch gewesen.
Ein Gast bemerkte, dass er vor einiger Zeit die Gelegenheit hatte bei einer Studioführung, die Nina Lutter, die Mutter von Lukas Lutter, organisiert hatte, dabei sein konnte und er damals schon einige Schauspieler kennen gelernt hatte und er bemerkt habe, dass alle menschlich geblieben sind und nicht abgehoben sind. Vor allem der Darsteller von Hubert Kirchleitner sei ihm besonderes im Gedächtnis geblieben.
Viele der Besucher, die ihre Karten abgegeben hatten, wollten, dass die Sarah nach ihrer unglücklichen Liebe mit Jenny wieder jemanden findet, aber dieses Mal bitte einen Mann. Darauf hin bemerkte Anita Eichhorn mit einem Augenzwinkern: „Mei, des is halt die Oberpfalz.“ Aber Sophie Reiml bemerkte mit einem Augenzwinkern: „Da wären im Publikum schon einige, die mir gefallen würden.“ Ein Gast hatte schon das komplette Drehbuch für ein, zwei Folgen im Kopf, bei dem es um die Brauerei Kirchleitner und um die Position der Rosi Kirchleitner ging.

Zum Thema Bürgermeisterin: Rosi Kirchleitner (Brigitte Walbrun) und Bürgermeisterin Heike Faltermeier verstanden sich auf Anhieb sehr gut. Ein Gast hatte auf seine Karte geschrieben, er wünsche sich eine Städtepartnerschaft mit Bruck und Lansing. Dieses Ansinnen wurde im Saal bejubelt und die beiden Bürgermeisterinnen waren diesem Ansinnen nicht abgeneigt. Für viel Heiterkeit sorgte auch der Wunsch, dass die Rosi Kirchleitner in die WG von Tina, Sarah und Maja einziehen soll. Darauf hin meldete auch Hubert Kirchleitner seine Ambitionen an, doch Anita Eichhorn widersprach, denn dort können nur Personen aufgenommen werden, die mit ihren Haaren einen „Knödel“ formen können.
Auch ein neuer Pfarrer wurde gewünscht. Hier hakte Bernhard Ulrich nach. Er betonte, es gäbe ja jetzt einen Neuen, doch das wollte die Besucherin nicht gelten lassen, er sei zu wenige präsent. Dies, so Ulrich, sei aber genau die Situation, die es momentan in der Katholischen Kirche gibt. Auch die neue Liebesgeschichte zwischen Lien und Leon und noch viel, viele weitere Ideen waren ein Thema dieses Abends.
Am Ende der eineinhalbstündigen Frage- und Antwortrunde stellte Bernhard Ulrich noch klar, dass an den Gerüchten, die momentan im Netz kursieren, dass Christine Reimer, die Darstellerin der Moni, die Serie nicht verlassen wird. Und dann erlebte Ulrich noch einen schönen Moment. Ein weiblicher Fan kam zur Bühne gelaufen und überreichte ihm einen Blumenstrauß mit den Worten: „Ich bin die Generation, die immer die Hitparade im Fernsehen geschaut hat. Ich habe immer die Mädels bewundert, die ihren Stars Blumen an die Bühne gebracht haben und heute traue ich mich das und bringe dir Blumen an die Bühne.“ Daraufhin applaudierte der ganze Saal und Bernhard Ulrich war fast schon ein bisschen verlegen und betonte, dass ihn das sehr freue.
„Dahoam is Dahoam“-Stars nehmen sich viel Zeit für Fans

Dann nahmen sich die Schauspieler noch mehr als eine Stunde Zeit, um ihren Fans alle Autogrammwünsche zu erfüllen. Sie nahmen sich auch viel Zeit für persönliche Gespräche.
Wer gerne bei Dahoam is Dahoam als Komparse mitmachen möchte, soll sich unter www.casting-glocker.de melden.