Nicht nur die Stadt Roding öffnet die Türe - auch große Unternehmen zeigen ihr Können

Etwas bieten, was für die Stadt und ihre Geschäfte wie Firmen wie auch für die Besucher einen Mehrwert hat – das ist das Ziel des „Tages der offenen Stadt“ am 19. Oktober. Die beteiligten Firmen etwa können sich an diesem Tag von der besten Seite zeigen und damit um Azubis werben – interessierte Jugendliche und ihre Eltern können sich anschauen, was und wie das Unternehmen produziert. Die Firmen mit im Boot zu haben, das sei sicher ein Highlight des Tags, sagt Sebastian Gabler von der Stadt.
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Selten hätten diese Unternehmen offen und würden ihr Inneres preisgeben. Viele Rodinger wüssten zwar den Firmennamen, aber nicht, was dahintersteckt, so Bürgermeisterin Alexandra Riedl, die gemeinsam mit Gabler nochmals auf das breite Programm hinwies.
Seltene Blicke in Unternehmen
Denn neben der Möglichkeit, Rodinger Firmen wie Crown, Hossinger, Weber, SK Technology, Q-Tech Roding, Gschwendner oder Feldbauer zu besichtigen, gibt es einen Flohmarkt am Esper, einen Standmarkt in der Innenstadt, und auch die Geschäfte des Werbekreises haben geöffnet. Wobei die Öffnungszeiten an solchen Tagen für die Geschäfte der Innenstadt seit kurzem ein Problem sind. Anders als früher bedeutet „verkaufsoffen“ nicht mehr von morgens bis in den Nachmittag hinein.
Das neue Bayerische Ladenschlussgesetz ist seit dem 1. August 2025 in Kraft – und das hat alle Ausnahmen für solche Ereignisse beseitigt. Das bedeute, die Geschäfte dürften sonntags nur noch fünf Stunden offen haben, sagte Riedl. Während also der Standmarkt oder der Flohmarkt (beide von 8 bis 18 Uhr) vor der Ladentüre stattfänden, dürfe diese nur von 11 bis 16 Uhr offen sein. „Das neue Ladenschlussgesetz hat die Lage schlechter gemacht, als sie vorher war“, sagt Riedl.
Kostenlose Busse fahren durch die Stadt
Dennoch seien viele Geschäfte des Einzelhandels offen, wie im Internet zu sehen sei (www.rodinger-messe.de), dazu auch der Fitnesspoint Roding oder auch die Bäckerei Kraus. Und auch das Rathaus wie die Bibliothek können besichtigt werden. Um überall hinzukommen, denn die Angebote ziehen sich durch die Stadt bis ins Industriegebiet, hat die Stadt einen kostenlosen Shuttleservice eingerichtet mit Sonderhaltestellen jeweils bei den Veranstaltungspunkten. Im Dreiviertelstundentakt fahren die Busse über den Tag die Haltestellen ab.
Der „Tag der offenen Stadt“ ist ein Kind der Rodinger Messe – also der Veranstalter der Ausstellung am Esper. Die hatten bei der letzten Rodinger Messe rumgefragt, was man ändern könne und wie man mehr Firmen aus Rodinger dabei haben kann. Daraus sei nun diese Veranstaltung geboren worden mit einer Vielfalt von Angeboten an einem Tag. Die Aussteller der damaligen Messe hätten darauf verwiesen, dass es immer schwerer werde, Personal zur Betreuung der Stände und zur Nachbearbeitung zu finden, zudem sei es aufwendig, an solch einer Messe teilzunehmen Die Rodinger Messe als Veranstaltung sei deshalb nicht gestorben – man sei da flexibel und passe sich dem an, was gewünscht werde, so Sebastian Gabler.
Das Programm zum „Tag der offenen Tür“
Firmen: Von 9 bis 17 Uhr haben Industrieunternehmen in Roding für Besichtigungen geöffnet. Bei spannenden Führungen durch Firmengebäude erfahren Besucher, was wo wie produziert wird. Mit dabei sind Crown, Hossinger, Weber, SK Technology, Q-Tech und auch die Firma Feldbauer.
Einzelhandel: Von 11 bis 16 Uhr ist verkaufsoffener Sonntag mit den Geschäften des Werbekreises. Sie laden zum Bummeln ein und öffnen ihre Türen mit Angeboten und attraktiven Aktionen.
Standmarkt: Von 8 bis 18 Uhr findet wieder der Standmarkt in der Schulstraße statt. Zahlreiche Aussteller bieten eine bunte Vielfalt: Von knusprigen Waffeln bis zu deftigen Rosswürsten gibt es allerlei zu genießen. Auch praktische Dinge für den Haushalt und viele weitere Besonderheiten gibt es.
Flohmarkt: Schließlich gibt es von 8 bis 18 Uhr einen Flohmarkt am Volksfestplatz am Esper. Dort können sich Schnäppchenjäger ebenso wie Schatzsucher auf eine große Vielfalt freuen.
Shuttleservice: Ab 9 Uhr bis in den späten Nachmittag fahren die kostenlosen Busse etwa im Dreiviertelstundentakt, die die Besucher zu den Stationen bringen. Haltestellen sind bei Sparkasse (ab 9 Uhr), Mitterdorfer Sparkasse (ab 9.02), SK Technology (ab 9:06), Feldbauer (erst ab 11.26), Hossinger (ab 9.11), Crown (ab 9.15), Q-Tech (ab 9.17 Uhr), Stadthalle Roding (ab 9.23), Gschwendner/Bibliothek (ab 9.25), Weber (ab 9.28), T-Center (ab 9.31) und Blumen Stuiber (ab 9.33).