19-Jähriger will „sein Revier“ verteidigen, schlägt mit Flasche zu und kriegt heißen Kaffee ins Gesicht

Sie waren sich beim Pfandfalschen-Sammeln ins Gehege gekommen: Am Freitagmorgen ist am Hauptbahnhof Regensburg eine Meinungsverschiedenheit zwischen einem 19-Jährigen und einer 34 Jahre alten Frau eskaliert. Drei Menschen wurden verletzt.
Wie die Polizei mitteilt, trafen die Beamten – Bahnmitarbeiter hatten sie gerufen – um kurz nach 9 Uhr einen 19-jährigen Syrer mit nassen Haaren und einer blutigen Wunde im Gesicht am Haupteingang des Bahnhofs an. Ebenfalls vor Ort: Eine 34-jährige Deutsche und ihr ebenfalls deutscher 44-jähriger Begleiter.
Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wollte Frau Gegenstände bei den Schließfächern an Bahnsteig 1 einsperren. Der Syrer soll auf sie zugekommen sein und ihr gesagt haben, dies sei „sein Revier“. Es folgte ein Disput um das Sammeln von Pfandflaschen, der in einer körperlichen Auseinandersetzung im Fürst-Anselm-Park gipfelte.
Dort ging laut Pressebericht der 44-jährige Begleiter der Frau dazwischen. Der 19-Jährigen schlug dem Mann demnach eine Flasche über den Kopf; die Frau schüttete dem jungen Mann heißen Kaffee ins Gesicht. Alle drei Beteiligten wurden leicht verletzt.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten alle Personen auf freien Fuß.