Von Besucherbarometer bis Buggyparkplatz: Praktische Tipps für die Wiesn

Von Silvia Huber · 16. September 2025 um 17:14

Die Wiesn steht vor der Tür, höchste Zeit, sich entsprechend vorzubereiten. Wir haben einige Tipps zusammengestellt – Ratschläge von den Oktoberfest-Veranstaltern, Lifehacks aus den sozialen Medien und was sonst noch gut zu wissen ist.

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■ Einen Plan haben: Grundsätzlich ist es nie verkehrt, sich zur Orientierung den Geländeplan der Theresienwiese auf das Smartphone zu laden, zum Beispiel über die offizielle Wiesn-Seite (https://www.oktoberfest.de/gelaendeplan). Egal, ob man einen Treffpunkt mit Freunden vereinbaren oder die am nächstgelegene Toilette finden will – ein Plan macht vieles leichter.

■ Nur das Nötigste einpacken: Taschen und Rucksäcke dürfen nicht größer als 20 Zentimeter x 15 Zentimeter x 10 Zentimeter groß sein oder maximal drei Liter Volumen haben. Das gilt auch für Wickeltaschen! Es ist übrigens erlaubt, Getränkeflaschen aus Plastik mit auf das Gelände zu nehmen, nicht aber mit in die Zelte oder Biergärten.

■ Kurzfristig einen Tisch ergattern oder loswerden: Im Internet werden auf diversen Plattformen Festzelttische zu unverschämt überhöhten Preisen angeboten, oft handelt es sich dabei auch um Betrug. Tische sollten daher entweder über die offiziellen Seiten der jeweiligen Wiesn-Wirte oder das Portal www.oktoberfest-booking. com gebucht werden. Dort können nicht genutzte Reservierungen zum Originalpreis gekauft und verkauft werden.

Radlerhose unters Dirndl: Ende September ist es draußen schon ganz schön frisch. Eine Feinstrumpfhose allein reicht da oft nicht mehr aus. Wer nicht frieren will, zieht einfach noch eine Radlerhose unter dem Rock an. Die Männer greifen zu Trachten-Loferl, gestrickten Wadenwärmer.

Kinderwagen dürfen bis 18 Uhr auf das Festgelände mitgenommen werden. - Foto: Hafner, imago

Zwischendurch mal Wasser trinken: Und zwar gratis. Von den 2023 eingeführten Trinkbrunnen gibt es mittlerweile zehn: an den Toilettenanlagen, am Eingang des Familienplatzls, am Eingang Esperantoplatz, beim Weißbierkarussell, am St.-Pauls-Platz, bei der neuen Toilettenanlage am U-Bahnhof Theresienwiese und auf der Oidn Wiesn.

■ Den Buggy parken: Kinderwagen und Buggys dürfen täglich bis 18 Uhr mitgenommen werden, eine Ausnahme sind die drei Wiesn-Samstage und der Feiertag, 3. Oktober. Parken kann man diese für je fünf Euro an den Gepäckaufbewahrungsstationen nahe der Eingänge. Wer den Buggy nur kurz abstellen möchte, kann die Kinderwagenparkplätze auf dem Familienplatzl, auf der Oidn Wiesn am Marionettentheater oder am Eingang 2 zur Oidn Wiesn nutzen. Viele Fahrgeschäfte und Bierzelte haben ebenfalls Abstellflächen.

Hilfe finden: Das Servicezentrum hinter dem Schottenhamel-Festzelt ist die Anlaufstelle Nummer eins für Probleme jeglicher Art. Dort befinden sich nicht nur der Sanitätsdienst und die Polizei-Wache, sondern auch die Kinderfundstelle und das Fundbüro sowie der „Safe Space“ – eine Anlaufstelle für Mädchen und Frauen, die sich, egal aus welchen Gründen, unsicher oder bedroht fühlen.

■ Besucherbarometer anschauen: Wer unschlüssig ist, an welchem Tag und zu welcher Zeit es am entspanntesten auf der Wiesn ist oder – im umgekehrten Fall – wann dort am meisten die Post abgeht, der kann sich im Internet unter https://www.oktoberfest.de/informationen/barometer informieren. Das Barometer basiert zwar nur auf Erfahrungswerten, hilft zur Einschätzung aber allemal.

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■ Mülltüte für die Jacke mitnehmen: Im Bierzelt geht es meist feucht-fröhlich zu. Damit Trachtenjanker und Strickweste nichts abbekommen, steckt man sie am Besten in eine mitgebrachte Mülltüte mit Henkeln und knotet sie unter der Bierbank fest.

■ Den Schlüssel feststecken: Wer sichergehen will, dass der Haustürschlüssel nicht verloren geht, kann ihn mit einer Sicherheitsnadel in der Dirndl-Rocktasche befestigen. So bleibt er an Ort und Stelle, auch wenn wilder gefeiert wird. Männer hängen ihn an ein Schlüsselband, befestigen dieses am Gürtel oder an der Gürtelschlaufe der Krachledernen und stecken den Schlüssel in die Hosentasche.

■ Mittagangebote nutzen: Fast jedes Festzelt bietet unter der Woche – nicht am Wochenende – wechselnde Gerichte zu günstigeren Preisen an, auch vegetarische. Aber Achtung: In manchen Zelten und Biergärten gilt der Mittagstisch nur von Montag bis Donnerstag, nicht jedoch am umsatzstärkeren Freitag.