DEZ in Regensburg nach Explosion teilweise evakuiert – Eine Mitarbeiterin verletzt

Das Donau-Einkaufszentrum (DEZ) in Regensburg ist am frühen Montagabend teilweise evakuiert worden. Grund hierfür war wohl eine explosionsartige Verpuffung im Bereich einer Metzgerei. Eine Mitarbeiterin wurde verletzt.
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Ein Sprecher der Polizei Regensburg Nord sagte der MZ, dass das Gebäude gegen 19.15 Uhr zunächst aufgrund eines „komischen Geruchs“ vorsichtshalber evakuiert worden sei. Die Feuerwehr hatte Messungen durchgeführt, aber zunächst keine Hinweise auf eine Gefährdung menschlichen Lebens gefunden.
Im Laufe des Einsatzes wurde klar: Es hat scheinbar eine Explosion im Bereich einer Metzgerei im DEZ gegeben. Nach MZ-Informationen habe diese in einem Gärschrank stattgefunden.
So könnte es zur Explosion im DEZ gekommen sein
Der Polizeisprecher erklärte auf Nachfrage, dass die Feuerwehr einen Chemie-Experten zu Rate gezogen habe. Per Ferndiagnose habe dieser folgenden möglichen Hergang rekonstruiert: Möglicherweise seien stark alkalische Reinigungsmittel auf unedles, weiches Metall getropft. Dadurch habe sich Wasserstoff gebildet – und es sei zur Explosion gekommen.
Durch die Explosion sei eine 61-jährige Mitarbeiterin leicht verletzt worden. Diese kam in ein Krankenhaus. Ebenfalls durch die Explosion sei unter anderem der Boden im Laden angehoben worden, so der Polizeisprecher. Der Schaden wurde am Abend auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Großeinssatz am DEZ am späten Abend beendet
Gegen 21.30 Uhr wurde der Einsatz am DEZ beendet. Die Sperrmaßnahmen im Einkaufszentrum konnten aufgehoben werden. Auch der zeitweise ausgeschaltete Strom konnte wieder eingeschaltet werden.
Anmerkung der Redaktion: Die Polizei sprach zeitweise von einer Implosion. Später korrigierte sie die Angabe: Es habe sich wohl um eine Explosion gehandelt.