Die Hallertau im Erntemodus: Bauern fahren den Hopfen ein

Die Hopfenpflückmaschinen rattern in immer mehr Ortschaften rund um Wolnzach (Landkreis Pfaffenhofen) und der gesamten Hallertau. Und unablässig liefern die Fahrer der Abreißgeräte, die die Reben in den Hopfengärten ernten, Nachschub: Die Hopfenernte in der Hallertau hat begonnen – laut Pflanzerverband insgesamt tendenziell etwas später als in den Vorjahren.
Einzelne Landwirte fahren allerdings schon seit Mitte oder Ende vergangener Woche die Reben ein, der Großteil aber hat in diesen Tagen damit angefangen, die frühen Sorten wie Hallertauer Mittelfrüh und Hallertauer Tradition zu ernten. Bis zum Wochenende dürfte dann auf allen Höfen die Ernte am Laufen sein.
Unterdurchschnittliche Ernte erwartet
Und das nach einer Saison mit viel Auf und Ab durch Wetterextreme und mit einem zum Teil ungewöhnlich hohen Krankheits- und Schädlingsdruck. Bis Mitte Juli hatte es deutlich zu wenig geregnet, dadurch bedingte Entwicklungsdefizite konnten vor allem bei den später reifenden Sorten durch die Niederschläge ab Ende Juli wettgemacht werden. Insgesamt erwarten die deutschen Hopfenbauern eine leicht unterdurchschnittliche Ernte. Die offizielle Schätzung geht von 41 200 Tonnen aus.
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Die Zahl der Höfe nimmt weiter ab
Übrigens werden die Höfe, auf denen Hopfenpflückmaschinen rattern, weiterhin weniger: Laut Statistik des Verbands gibt es in der Hallertau 777 Hopfenbetriebe – das sind 37 weniger als im Vorjahr. Bundesweit sind 965 Betriebe registriert – das sind 44 weniger als 2024.
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