Mitarbeiter der Regensburger Stadtbücherei verraten ihre Lesetipps für den Sommer

Von Jürgen Scharf · 14. August 2025 um 11:00

• „Radio Sarajevo“ von Tijan Sila:

Das Erste, was im Krieg kaputt geht, sind die Fenster. Sila erzählt die wahre Geschichte seiner Kindheit im Krieg, in der alles zu Bruch geht, aber die Freundschaft hochlebt. Das eindrucksvolle Zeugnis eines Mannes, der nach dem Krieg wieder im Leben ankam. (Tipp von Maximilian Vögerl)

• „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig:

Was wäre, wenn sich auf dem Weg ins Jenseits eine große Bibliothek befände, gefüllt mit all den Entscheidungen, die wir trafen – aber auch denen, die wir nicht trafen? Und was, wenn man Entscheidungen, die man immer bereut hatte, ungeschehen machen könnte? In genau dieser Bibliothek landet Nora Seed und muss sich am Ende fragen, ob sie in einem anderen Leben tatsächlich glücklich(er) werden kann. Eine Geschichte, die eine Liebeserklärung an das Leben ist. (Beatrice Schrieck)

• „Die Villa der Architektin“ – von Melania G. Mazzucco:

Sehr anschaulich und akribisch recherchiertes Buch über Plautilla Bricci, die sich im barocken Rom als die vielleicht erste Architektin Italiens durchsetzen konnte. Eine ideale Lektüre, um Vorfreude auf eine Romreise zu wecken, auch wenn man dort dann kaum mehr Spuren von ihr finden kann. (Veronika Hofer)

• „Chain-Gang All-Star “ von Nana Kwame Adjei-Brenyah:

Gesellschaftskritisch, blutrünstig und voller Action. Sobald ich es angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr beiseitelegen. (Kyra Odwarka)

• „Die Bibliothek im Nebel “ von Kai Meyer

Bei drei Erzählsträngen in drei unterschiedlichen Zeiten sollte man einfach ein wenig Zeit mitbringen und das Buch dann am Besten in einem Rutsch durchlesen. Dann ist es ein guter, historischer Abenteuerroman mit Liebesgeschichte und integrierten Krimi, der einem wunderbar die Zeit vertreibt. (Veronika Hofer)

• „Der Totengräber und die Pratermorde“ von Oliver Pötzsch

Ein Buch für Wienliebhaber und Fans von historischen Krimis. Der vierte Fall von Leopold von Herzfeldt, der ihn in die Welt der Zauberkünstler am Prater führt. Wer seine Romane über die Henkerstochter mochte, wird auch diese neue Serie lieben. Spannend und unterhaltsam. Klare Kaufempfehlung. (Susanne Jakowski)

• „Die Hofreiterin “ von Franziska Stadler:

Wenn man ein Faible für Liebesgeschichten hat, Wien und die Zeit der Jahrhundertwende mag und dazu vielleicht auch noch die Spanische Hofreitschule liebt, ist man bei diesem Roman genau richtig. Eine nette Lektüre vor der nächsten Wienreise. (Veronika Hofer)

• „Pi mal Daumen“ von Alina Bronsky:

Bei einer Mathe-Vorlesung begegnen sie sich zum ersten Mal: Oscar, 16 Jahre alt und hochbegabt, der noch nie mit der U-Bahn gefahren ist und mit dem ganz normalen Alltag seine Probleme hat. Und Monika Kosinsky, sie ist über 50, hat mehrere Enkel und diverse Nebenjobs und will sich endlich den Traum eines Mathestudiums erfüllen. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit werden sie Freunde. (Susanne Jakowski)

• „Die Auferstehung“ von Andreas Eschbach

Wer als Kind die Drei ??? geliebt hat, der wird diesen Roman mit Freude lesen. Justus, Peter und Bob sind erwachsen und lösen wieder gemeinsam einen Fall. Einfach eine coole Idee und sehr spannend von Andreas Eschbach umgesetzt. (Susanne Jakowski)

• „Der Ruf der Seelentiere“ von Andreas Suchanek:

Hier wird in die magische Geschichte von Magic Island eingetaucht . Ideal für kleine Leseratten, mit großer Fantasie, die spannende Geschichten lieben. Dieser Titel auf der Libby App der Bücherei ist als Buchclub-Titel für die Sommerferien erhältlich – sowohl als Buch zum Lesen als auch als Hörbuch. (das Büchereiteam)