Festzug 2025: Neumarkt verwandelt sich dank 3500 Teilnehmern zur Partymeile

Zuschauer klatschen im Takt zur Musik mehrerer marschierender Blaskapellen, Kinder versuchen, Kaubonbons zu fangen, und Volksfest-Fans initiieren La-Ola-Wellen. Etwa 3500 Teilnehmer aus 108 Gruppen und Vereinen haben beim Volksfestzug am Sonntag ganz Neumarkt zum Feiern animiert.
Schon eine Stunde, bevor die Festwagen und Fußtrupps über den Bahnhof, das Rathaus und den Kurt-Römstöck-Ring auf den Festplatz ziehen, finden sich viele Vereine und andere Gruppen an ihren Plätzen ein. Neun davon aus dem Neumarkter Stadtteil Holzheim.
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Wegen 750 Jahren Holzheim besonders stark vertreten
Anlässlich des 750. Geburtstags sind die Holzheimer stärker vertreten als in den Jahren zuvor. „Wir möchten unseren Ortsteil gut repräsentieren“, sagt Wolfgang Krysa. Bei ihm laufen die Strippen für die Feierlichkeiten zusammen. Auf die Wagen ist Krysa stolz. Er spekuliert darauf, unter die besten drei zu kommen. „Vor allem wollen wir aber die Stimmung genießen“, sagt Krysa.












Die ist ab dem ersten Meter ausgelassen. Nicht nur die großen, mit Blumen geschmückten Wagen bejubeln die Zuschauer. Auch Fußtrupps steigern mit Saltos, lauter Musik und Tänzen den Lärmpegel. „Ich finde es besonders schön, dass sich so viele Kinder engagieren“, sagt Hans Hofbauer. Seit knapp 50 Jahren verfolge er jedes Mal aufs Neue den Festzug und sei auch schon aktiv dabei gewesen.
Konzept gegen Anschläge
Dass die Stadt die Sicherheitsvorkehrungen – alle Zufahrtswege- und Straßen waren mit Beeten, Fahrzeugen oder schweren Seilen abgesperrt – verschärft hat, erachtet er als sinnvoll. „Man wusste schon einige Tage davor Bescheid und konnte sich darauf einstellen.“
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Während die hinteren Gruppen noch beim Rathaus sind, sitzt die Polit-Prominenz, die weit vorne durch Neumarkt kutschiert wurde, schon auf Bierbänken auf dem Festgelände. Unter anderem Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, Finanzminister Albert Füracker und MdB Susanne Hierl empfangen die Teilnehmer bis zur letzten Fußgruppe. Das Schlusslicht ist heuer die Abteilung Historisches Fechten des Henger SV. Während sie eine letzte Kampfeinlage darbieten, sorgt dahinter schon ein Aufräum-Trupp des städtischen Bauhofs für Ordnung.
Ich bin froh, dass ich nicht entscheiden muss, wer der Beste war.
Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn
„Es war wunderbar“, sagt Ochsenkühn zu seinem zweiten Festzug, den er als Oberbürgermeister in der Kutsche erlebte. Einen Lieblingswagen hatte der Politiker nicht. „Ich bin froh, dass ich nicht entscheiden muss, wer der Beste war.“