Kunst in neues Licht gerückt – Modernes Beleuchtungssystem im Amberger Stadtmuseum

Ein neues, zukunftsorientiertes Objekt-Beleuchtungssystem wurde nun im Stadtmuseum Amberg installiert. Rund 15.000 Euro investierten die Stadtwerke Amberg in ein modernes LED-Beleuchtungssystem, damit das Museum umweltfreundlich und effizient ausgeleuchtet wird. Dazu gehörten eine geringe Wärmeentwicklung ebenso wie ein niedrigerer Verbrauch, schreiben die Stadtwerke in einer Pressemitteilung.
„Den Stadtwerken Amberg ist es wichtig, den Klimaschutz, die Energiewende in Amberg und der Region voran zu treiben“, erläuterte Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Backowies bei einem Ortstermin. Daher sei es gerade an Orten, wo ständig und dauerhaft Energie verbraucht werde, wichtig, dass hier zuallererst Einsparungen vorgenommen würden. „Ein Museum ist ein wichtiger Ort für die Gesellschaft und auch das ist ein Grund, hier zu unterstützen“, wird Backowies in der Mitteilung zitiert.
Zeichen für Nachhaltigkeit
Das Projekt bezeichnete er als einen weiteren wertvollen Baustein zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts der Stadt Amberg und in die Energiewende. Backowies versicherte, auch in Zukunft würden die Stadtwerke sinnvolle und mögliche Projekte angehen und umsetzen, die dem integrierten Klimaschutzkonzept Ambergs dienen würden.
„Es werde Licht“ heiße es nun wortwörtlich im Stadtmuseum, kommentierte Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU) die Maßnahme. Er zeigte sich erfreut, dass dank des finanziellen Engagements der Stadtwerke ein effizientes und umweltfreundliches LED-Beleuchtungssystem in Betrieb genommen werden konnte. Dieses System zeige auch, wie man durch innovative Lösungen und im Rahmen des Klimaschutzkonzepts weiter Energie sparen und gleichzeitig die künstlerischen Schätze zeitgemäß ins rechte Licht rücken könne. Cerny wörtlich: „Gemeinsam mit unserer städtischen Tochtergesellschaft setzen wir so ein leuchtendes Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in einem unserer kulturellen Leuchttürme der Stadt.“
Positiv für die Besucher
Fabian Kern, Kulturreferent der Stadt Amberg, bezeichnete die Investition als ein klares Bekenntnis zur kulturellen Infrastruktur der Stadt. „Wir schaffen damit nicht nur bessere Bedingungen für die Exponate, sondern auch für die Menschen, die sie entdecken“, zeigte er sich überzeugt.
Dem stimmte Julia Riß, die Leiterin des Stadtmuseums Amberg zu: „„Eine zeitgemäße Beleuchtung ist sowohl für die Kunstwerke selbst aus konservatorischen Gründen, als auch für die Ausstellungsbesucher beim Betrachten der Kunst von Bedeutung“, hob sie hervor.