ÖDP Amberg-Sulzbach schickt Marianne Badura als Landratskandidatin ins Rennen

Die ÖDP hat Kreisrätin Marianne Badura aus Kirchenreinbach (Gemeinde Etzelwang) als Amberg-Sulzbacher Landratskandidatin nominiert. Kreisvorsitzender Christoph Zollbrecht hat die gelernte Landschaftsarchitektin Badura als Expertin für Bauen und Naturschutz vorgestellt. Die Nominierung erfolgte einstimmig.
Für Marianne Badura gebe es kein selbstzufriedenes „Das haben wir schon immer so gemacht und deshalb werden wir es auch in Zukunft so machen“, wird Zollbrecht in einer Mitteilung der ÖDP zitiert. Marianne Badura sei eine Kämpferin, die niemals einfach nachgebe – sie bestehe darauf, die Fakten zu erfahren.
Sie verstehe es aber auch, Menschen zusammenzubringen und verbinde die Region, statt sie zu spalten. Sie gehe auch mal dorthin, wo es unbequem sei und scheue sich beispielsweise auch nicht, mit dem von CSU-Funktionären beherrschten Bauernverband in die Diskussion einzusteigen. Außerdem wisse sie aus eigener beruflicher Erfahrung, wie eine Verwaltung funktioniere. Daher sei Badura die ideale Landrätin für den Kreis.
Kandidatin will mehr Kooperation des Landkreises mit der Stadt Amberg
Die Kandidatin selbst wird in der Pressemitteilung ebenso zitiert: Sie wolle „mehr Innovation und mehr Kooperation“ statt Konkurrenz mit der Stadt Amberg. „Wir leben zwar in einer globalisierten Welt und in einem vereinten Europa. Trotzdem schaffen es viele in der Politik nicht, den Blick über den nächsten Kirchturm hinaus zu heben,“ so habe es Badura formuliert.
Transparenz sei gerade auch beim Thema Krankenhäuser und Gesundheitsversorgung erforderlich. Die Bürger müssten „endlich eingebunden und nicht länger eingelullt“ werden.
Einstimmig sprachen sich die Mitglieder für Marianna Badura aus
Der Amtsinhaber und seine Partei würden jedoch in vielen Bereichen eine Politik des „Weiter-So“ fahren. Auf keinen Fall sollen die Wähler aufgeschreckt werden, erklärte sie laut Mitteilung. Es werde so getan, als ob alles so bleiben kann, wie es ist. Dabei müssten sich viele Dinge ändern, damit das Bewahrenswerte so bleiben könne.
Marianne Badura habe schließlich die einstimmige Zustimmung der anwesenden ÖDP-Mitglieder aus dem Landkreis erhalten.