Pünktlich zum Ferienstart ist am Neupfarrplatz in Regensburg die „PlayFountain“ zurück

Noch lässt der Sommer ein wenig auf sich warten, aber eine gesunde Portion Optimismus gehört eben dazu. So steht pünktlich zum Ferienbeginn der Wasserspielbrunnen PlayFountain wieder am Neupfarrplatz bereit. Wie in den Vorjahren soll er an heißen Tagen für Erfrischung sorgen und die Altstadt beleben.
So war es Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer „ein persönliches Anliegen“, das Event in die Altstadt zurückzuholen. Sie macht den Spielbrunnen als „Highlight während der Sommerferien“ aus und lobte die Kulisse mit den „wunderschönen Palmen“ drumherum. Von anhaltendem Schlechtwetter abgesehen, ist die PlayFountain täglich bis zum 8. September in Betrieb. Erfrischen kann man sich immer im Zeitraum von 10 bis 22 Uhr – und die Nutzung des Spielbrunnens ist wie gehabt kostenlos. Die Stadt weist allerdings darauf hin, dass es sich um eine nicht-barrierefreie Anlage handelt und kein Aufsichtspersonal vor Ort ist.
Förderung gibt es nicht mehr - aber Sponsoren
Für den deutschlandweiten Vertrieb ist die Regensburger Ice-World GmbH verantwortlich. Die Grundfläche der PlayFountain beträgt 100 Quadratmeter, auf denen sich etliche Fontänen-Fans austoben können. „Aus dem rutschfestem Boden schießen 1024 einzeln gesteuerte Wasserstrahlen in den Himmel – mal höher, mal niedriger, mal einzeln, mal in Formation“, beschreibt das Unternehmen die Attraktion. Dank eines Software-Programms würden „über 20 sich abwechselnde Wasserspiele“ erzeugt, was vor allem für Kinder ein „Riesenspaß“ sei. In den Abendstunden verwandele sich die PlayFountain in ein „beeindruckendes Schauspiel aus Wasser, Licht und Musik“, was auch bei Erwachsenen für Begeisterung sorge. Sowohl Wasser- als auch Stromverbrauch seien gering.
Höher sind die Kosten für die mehrwöchige Erfrischung: Die Stadt beziffert sie auf 150 000 Euro brutto. „120 000 Euro entfallen auf die Anmietung des Wasserspielbrunnens, inklusive Dienstleistungen wie Auf- und Abbau, Transport und technischer Support“, teilt Sprecherin Katrin Butz auf MZ-Anfrage mit. Wie die Oberbürgermeisterin sagte, gebe es leider die Förderung für das Projekt nicht mehr. Dafür aber haben die Sparkasse Regensburg (10 000 Euro), die Rewag und das Stadtwerk (gesamt 5000 Euro) als Sponsoren einen Teil der Kosten übernommen.