Verkehrsberuhigung in der Regensburger Altstadt: Jetzt muss es losgehen

Von Juliana Ried · 1. August 2025 um 05:00

Es ist gut, dass die Debatte über ein Parkhaus am Unteren Wöhrd endlich zu Ende ist. „Firlefanz“ nannte sie ein Stadtrat, „unwürdigen Eiertanz“ ein Zweiter, „Kasperltheater“ ein Dritter. Es wurde Kompromissrunde um Kompromissrunde gedreht, das geplante Parkhaus schrumpfte, nach einer Intervention der Wirtschaft wuchs es wieder, nach dem Grünen-Antrag auf einen Baustopp schrumpfte es erneut.

Eine noch viel längere Vorgeschichte hat die Verkehrsberuhigung der Altstadt, die SPD-OB Christa Meier in den 90ern angriff und die CSU-OB Hans Schaidinger dann unterband. Seitdem gab es immer wieder einen Vorstoß hier, eine Sperrung dort – ein Gesamtkonzept aber fehlte.

Auch die Erarbeitung des jetzigen Plans dauerte so lang, dass so mancher Altstadthändler, der sich daran beteiligte, wieder vergessen hat, dass er überhaupt befragt wurde: 2021 begann ein Beteiligungsprozess, ein Planungsbüro wurde beauftragt. Es ist auch dem Ringen ums Parkhaus zu verdanken, dass es nun ein Konzept gibt. Aber jetzt muss die Stadt es umsetzen.