Die Bayerische Spielbank in Bad Kötzting bleibt auf Rekordkurs

Die neun Bayerischen Spielbanken haben ihre Halbjahres-Zahlen veröffentlicht, und die sehen sehr gut aus: Fast neun Prozent mehr bei der wichtigen Kennzahl des Bruttospielertrages (BSE) und rund 5,5 Prozent mehr an Besuchern als im Vorjahr, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung. Eine allgemeine Tendenz, die sich noch positiver auf die Halbjahres-Bilanz der Bayerischen Spielbank in Bad Kötzting auswirkt.
Spielbankdirektor Andreas weigert kann auf ein Plus von fast 40 Prozent insgesamt im Vergleich zum Vorjahr beim Bruttospielertrag verweisen. Insgesamt belaufe sich der BSE – also die Gesamtsumme, die Spieler an Automaten und Spieltischen gelassen haben – im Moment auf 3.624.101 Euro.
Bestes Jahr mit 6,5 Millionen
Gemessen daran, dass das bisherige Rekordjahr 2023 mit rund 6,5 Millionen Euro abgeschlossen hatte, stellt weigert fest: „Wenn sich der Trend fortsetzt, dann könnte es das beste Jahr seit Bestehen der Spielbank in Bad Kötzting werden.“ Und das ausgerechnet im 25. Jahr ihres Bestehens.
Doch nicht nur, was den BSE betrifft, auch mit Blick auf die Besucherzahlen hat der Direktor erfreuliche Zahlen zu vermelden: Bis Ende Juni hatte es 24.664 Besucher gegeben, was einem Plus im Vergleich zum Vorjahr von fast zehn Prozent entspricht. Die „Magische Grenze“ seien 50.000 Besucher im Jahr, und auch die könnte dieses Jahr erstmals seit den Anfangsjahren wieder erreicht werden.
Für gemeinnützige Zwecke
Bei einem Gesamtumsatz der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung von über 620 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 fließen knapp 256 Millionen Euro an Lotterie- und Sportwettsteuer, Gewinnabführung und Spielbankabgabe für gemeinnützige Zwecke in Staatskasse.