Labertalfestival: Großer Open-Air-Spaß in Schierling mit regional bekannten Bands

Von Daniel Steffen · 30. Juli 2025 um 05:00

Die Vorfreude steigt: Am Samstag rockt das Labertalfestival auf dem Freizeitgelände in Schierling (Landkreis Regensburg) einen ganzen Tag lang – und das bis in die späte Nacht hinein. Beim Line-Up setzen die Veranstalter vom Verein Rockbühne vor allem auf regional bekannte Bands.

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Der Kurs vom vergangenen Jahr wird fortgesetzt: Das Labertalfestival auf dem Freizeitgelände in Schierling rockt einen ganzen Tag lang – und das bis in die späte Nacht hinein. Am Samstag findet es statt und gestaltet sich von der Organisation ähnlich wie 2024. Das heißt: Die familiäre Atmosphäre, ein Musik-Mix von Raggae bis Metal und das Camping-Vergnügen drumherum dürften die Fans erneut aufhören lassen.

Dabei setzen die Veranstalter vom Verein Rockbühne vor allem auf regional bekannte Bands: Von der Shitparade, die zur Weißwurst-Zeit das musikalische Geschehen einläutet, bis hin zu den Regensburger Future-Rockern Brew Barrymore als Headliner ist ein bunter Ausflug durch die Genres garantiert. Auch Metal-Fans kommen auf ihre Kosten: So sind es um die Mittagszeit Breed of Scorn, die sich auf der Bühne dem „reichlich angeschwärzten Death Metal“ widmen und „viele neue Songs im Gepäck haben“.

Kein Festival ohne Reggae

Und wer das Labertalfestival gut kennt, der weiß auch, dass eine gute Portion Reggae dazu gehört. Um gut halb neun abends starten Unlimited Culture durch. Auf die Ohren gibt es eine „unverkennbarer Mischung aus groovigen Offbeats und eingängigen Hooks“ – in Kombination mit einer „mitreißenden Bühnenshow“. Das zumindest verspricht die Band, die es gern in bayerischer Mundart krachen lässt. Irischen Songs hat sich die Landshuter Band Tullamore Few verschrieben, die gemäß Line-Up ab 14.10 Uhr spielt.

Als Lokalmatadoren aus Schierling geben sich um 15.40 Uhr die Stoner-Rocker Major die Ehre. Die Allstars Pussies aus Rottenburg (17.15 Uhr) zeigen auf, wie aktuelle Chart-Hits und Allzeit-Klassiker „zerlegt“ und zu neuen Party-Hymnen kreiert werden. Das machen die Rottenburger quer durch die Musik-Stile, bricht allmählich der Abend heran, ist mit den Fliegenden Haien scharf geschliffener Electro Pop angesagt.

Auch dieses Duo stammt aus Bayern, genauer gesagt aus Augsburg. Club-Beats vermengen sich mit Synthie-Sounds zu einer ganz eigenen „Hai-Welt“, in die das Publikum am Samstag gern eintauchen darf. Den nächtlichen Abschluss indes gestaltet DJ Adrinalin aus Straubing, der mit Trance und Bounce weiter für Stimmung sorgen will.

Tickets für das Festival können online auf der Seite www.labertalfestival.de zum Preis von 42 Euro erworben werden. Die Zahlungsbestätigung wird samt QR-Code per Mail zugeschickt. Wie der Verein Rockbühne betont, muss der QR-Code am Eingang vorgezeigt werden, damit man sich das Festival-Bändchen abholen kann.

Tageskasse geöffnet

Ob der QR-Code in ausgedruckter oder digitaler Form mitgebracht wird, ist den Besuchern überlassen. Wie Vorstand Florian Götzfried sagt, soll es für Spätentschlossene eine Tageskasse geben. Für Besucher, die beim Festival campen wollen, steht der Platz ab Freitag um 18 Uhr zur Verfügung. Ohne Festivalticket ist das Campen allerdings nicht erlaubt und ein grundsätzlicher Anspruch auf eine Camping-Fläche bestehe nicht, heißt es. Die Abreise vom Gelände muss bis spätestens 14 Uhr am Sonntag nach dem Festival erfolgen.

Unlimited Culture sind einer der beiden Hauptacts, die beim Festival spielen. - Foto: Jasmina Magliari

Die Anzahl der Tickets ist auf 1000 beschränkt. Rund 30 bis 50 Helfer sorgen für das Gelingen der Veranstaltung. „Schon die ganze Woche vor dem Festival“ werde das Gelände samt Bühne aufgebaut, sagt Götzfried. Für ihn steht fest: Neben der familiären Atmosphäre und der großen Musikvielfalt mache das hügelige Gelände das Besondere am Labertalfestival aus. Die Topographie bringe den Vorteil mit sich, dass man „von jeder Position aus auf die Bühne schauen kann“.

Ein dickes Lob für das Labertalfestival gibt es von Säm Wagner, dem Popularmusikbeauftragten des Bezrirks Oberpfalz. Es sei eine „Festival-Legende der Region“, betont er.