Ilmtalklinik Mainburg: Kreistag Kelheim behält eingeschlagenen Kurs bei

Der Landkreis Kelheim bleibt auf Kurs beim Krankenhaus Mainburg: Es wird weiter in Richtung Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung („SüV“) entwickelt – ohne parallel dazu noch Leistungsgruppen anzustreben, die für sonstigen Krankenhaus-Stufen relevant wären. Entsprechende Weichen hat der Kreistag am Montag gestellt.
Einmal mehr rang der Kreistag am Montag um die Frage, wohin der Weg der Ilmtalklinik Mainburg führen soll. Drei Anträge – von FDP, ÖDP und Freien Wählern – lagen vor; alle mit dem Ziel, neben der schon beschlossenen Beantragung des SüV-Status‘ zusätzlich Leistungsgruppen unter anderem für Innere Medizin und Chirurgie zu beantragen. Tenor der Anträge: Das schade nicht und nütze womöglich, falls man mit einer SüV nicht weiterkomme.
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Die Anträge wurden mehrheitlich abgelehnt, laut Sitzungsleitung mit 22:31, 23:30 und 24:30 Stimmen. Die Kreistags-Mehrheit folgte damit dem Rat von Fachleuten in der Sitzung; darunter der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Robert Engehausen.
Der Tenor der Experten lautete: Leistungsgruppen seien für SüV schlicht nicht vorgesehen; und falls bzw. solange die Verhandlungen über eine SüV scheitern, könne Mainburg sowieso als Basisversorgungs-Haus weiterarbeiten. (Ausführlicher Bericht über die Sitzung folgt!)