Auch Gäste aus Norden feierten mit: Sommerfest der FF Schwandorf war ein Erfolg

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schwandorf stehen das ganze Jahr für den Schutz der Bevölkerung bereit. Am Samstag nahmen sie sich aber Zeit, um ihr 41. Sommernachtsfest zu feiern. Bereits eine Woche vor dem Fest hatte der zweite Vorsitzende Robert Heinfling den Wetterbericht genau im Blick – die Prognosen ließen nichts Gutes ahnen.
Und tatsächlich: Am Samstag war nicht Sonnenschutz, sondern Regenschutz gefragt. Die zahlreichen Pavillons boten Schutz vor dem Regen und ermöglichten den Gästen trotzdem ein gemütliches Beisammensein. Zudem waren in der Fahrzeughalle Tische und Bänke aufgestellt. Auch das Wetterradar auf dem Handy war ein ständiger Begleiter – immer wieder warfen Stadtbrandinspektor Klaus Brunner, Stadtbrandmeister Roland Krettner und Vorsitzender Sebastian Kraus einen besorgten Blick auf die Wetter-App.
Nur kurze leichte Schauer
Dichte Regenwolken kreisten um Schwandorf herum, doch das Glück war auf ihrer Seite: Während es in Amberg wie aus Eimern goss, blieb es in Schwandorf bei kurzen, leichten Schauern. Schon am Nachmittag füllten sich die Plätze und viele Familien kamen mit ihren Kindern. Besonders beliebt war die Spielecke der Jugendfeuerwehr. Dort konnten sich die Kleinen auf der Feuerwehr-Hüpfburg austoben, sich schminken lassen oder selbst das Feuerwehrhandwerk ausprobieren, indem sie mit einem Strahlrohr das Wasser ins Miniaturhaus lenkten.

Die Feuerwehrkameraden boten Kaffee und Kuchen, kulinarische Schmankerl wie Amberger Bergfestwürstl, Steaks, Wurstsalat sowie Käsevariationen an. Dazu gab es passende Weine und Bier von der Schlossbrauerei Naabeck.
Am Abend öffnete zusätzlich eine gut besuchte Cocktailbar, und wer Lust auf etwas Süßes hatte, konnte sich mit italienischem Eis von Il Gelato Italiano verwöhnen lassen. Für musikalische Stimmung sorgte die Partyband „Tazmanische Teufel“, die das Fest bis in die späten Abendstunden begleitete. Auch zahlreiche Ehrengäste aus der Kommunalpolitik ließen es sich nicht nehmen, der Feuerwehr Schwandorf einen Besuch abzustatten.
Vertreten waren zudem Feuerwehren aus Ettmannsdorf, Kronstetten, Pittersberg, Klardorf-Zielheim, Fronberg, Freihöls, Wackersdorf, Diesenbach, Neukirchen, Haselbach und Krondorf-Richt. Auch Vertreter des THW Schwandorf, der FG Lindania sowie des Kirwavereins Ettmannsdorf statteten der FF Schwandorf einen Besuch ab.

Ein besonderes Highlight war der Besuch einer Delegation aus Schwanewede, oberhalb von Bremen. Ganze 650 Kilometer hatten die sieben Kameraden zurückgelegt, um beim Fest in Schwandorf dabei zu sein.
„Die Oberpfalz geht immer“
Ihr erster Besuch der Oberpfalz liegt zehn Jahre zurück – 2015 kamen sie zum 150. Gründungsfest der Feuerwehr Schwandorf, organisiert durch Harm Dryer, selbst gebürtiger Schwaneweder und heute Mitglied der FF Dachelhofen.
Andreas Berger, Kreisbereitschaftsführer der Kreisfeuerwehr Osterholz und Mitglied der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen, erklärte: „Die Entscheidung, wiederzukommen, fiel uns leicht. Kameradschaft, tolle Gespräche und das herzliche Miteinander – wir fühlen uns hier einfach wohl. Die Oberpfalz geht immer.“