GoT-„Berg“ will im Bayerwald Weltrekord schaffen - aber er ist nicht der einzige

Der Star von Game of Thrones möchte bei der Eisenhart Challenge von Athletik-Trainer Sepp Maurer in Höllhöhe seinen eigenen Weltrekord im Kreuzheben noch einmal deutlich verbessern. Der Isländer ist aber an diesem Wochenende nicht der einzige aus dem internationalen Teilnehmerfeld, der Rekorde knacken will – und auch die Chance dazu hat.
Der Ort Neukirchen b. Hl. Blut, genauer gesagt, die „Höllhöhe“ mit dem Waldschlösslhotel, wird am heutigen Samstag Schauplatz der Eisenhart Challenge von Sepp Maurer sein. Am Freitagabend fand dazu das offizielle Wiegen, verbunden mit der Vorstellung der Teilnehmer statt.
Organisator Sepp Maurer sagte zu Beginn: „Es geht um euren Sport, der uns seit Kindheit geprägt hat.“ Denn viele der Teilnehmer hätten sicherlich damit begonnen, den Sport zu betreiben, als sie ein Arnold-Schwarzenegger-Plakat in ihrem Zimmer hängen hatten. Insgesamt sind 150 Teilnehmer am Start, die 50 stärksten Männer und Frauen der Welt, und weitere 100 Athleten, wie Maurer sagte. Mit bis zu 3000 Zuschauern ist die Veranstaltung restlos ausverkauft und wird den kleinen Ort in ein Mekka des Kraftsportes verwandeln.
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Maurer zeigte sich so bei der Präsentation der Teilnehmer extrem stolz, diese Athleten vor Ort zu haben. Insgesamt ein Jahr Vorbereitungszeit ende an diesem Wochenende. Die Eisenhart Challenge findet nur alle zwei Jahre statt, wie Maurer sagte. Sein Dank galt hier vor allem seinem Team, welches in der Vorbereitung unermüdlich arbeitete.
Athleten aus aller Welt kommen in der Höllhöhe zusammen
Die Athleten, die am Samstag auf der Bühne stehen, kommen aus der ganzen Welt, so stellten sich Teilnehmer am Freitagabend aus den USA, Russland, Kanada, Österreich, Tschechien oder auch Deutschland vor. „Jeder von euch gibt sein Bestes, wir möchten mit diesem Wettkampf Geschichte schreiben“, so Maurer.
Einer der Teilnehmer ist dabei Martin Erlitz aus Deutschland, der sich bei seiner Vorstellung kein konkretes Ziel entlocken lassen wollte. Nur soviel sagte er: „Ich fühle mich gut.“ Bereits zum siebten Mal mit dabei bei der Eisenhart Challenge ist Helmut Kraus, der schon bei der Vorstellung bekundete, dass er Gänsehaut hat. Als Ziel sagte er, dass er es den jungen so schwer wie möglich machen möchte.
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Deutschlands größte Hoffnung beim Wettbewerb ist dabei „Big Morilla“, mit einem Körpergewicht von 157 Kilogramm geht er an den Start und peilt auf der Bank 270 Kilogramm an.
Chris Röper, war auch 2023 dabei und hatte dabei 400 Kilogramm auf der Bank über ihn, als ihm, wie er sagte, die Hantel auf die Brust fiel. Das soll diesmal auf jeden Fall nicht mehr passieren. Als Ziel nannte er 375 Kilogramm, was er sich vornimmt.
Weltrekordhalterin ist dabei
Gunda Bachhaus kann schon über 30 deutsche Meistertitel und zehn Weltmeistertitel ihr Eigen nennen. Auch hatte sie bei den Frauen schon den Weltrekord im Bankdrücken inne. Als Ziel peilt sie am Samstag 180 Kilogramm und mehr an. Patrick Eibl aus Deutschland will da schon in ganz andere Dimensionen vorstoßen, so sind 405 Kilogramm im Bankdrücken angepeilt, was deutschen Rekord entsprechen würde. Der letzte Deutsche, der 400 Kilogramm gehoben hatte, war 1987 Rudi Küster.

Hilmar Jonnsen aus Island möchte das noch toppen und zwar mit 401 Kilogramm, was gleichzeitig bedeuten würde, das er der zweitstärkste Mann in Island wäre, hinter dem Weltrekordhalter.
Guter Hoffnung ist Nicole Kegeler, die aus einer Schulterverletzung kommt und bei 130 Kilogramm starten möchte, ehe sie sich langsam steigert.
Thor beginnt mit 430 Kilo
Als letzter Athlet der Profis kam der Isländische Weltrekordhalter auf die Bühne. Er brachte übrigens 198,4 Kilogramm auf die Waage. Er hoffe, auf die passende Tagesform und möchte mit einem Gewicht von 430 Kilogramm einsteigen. Anschließend möchte er das Gewicht immer wieder steigern, bis auf, wenn es der Körper zulässt, 505 Kilogramm, was einen neuen Weltrekord bedeuten würde.
Den Sport macht er übrigens, weil er ihn einfach über alles liebt, sagte er: „Ich mache es für mein Herz.“

Am Ssamstag gibts einen Shuttleservice
Wie die Organisatoren auch noch einmal sagten, herrscht rund um den Wettkampfort am Samstag absolutes Parkverbot, die Zuschauer werden gebeten, am Hohenbogenparkplatz zu parken und werden anschließend mit einem Shuttle zum Wettkampfort gefahren.