Auch wegen Trumps Zollpolitik: Schwandorfer Nabaltec AG erwartet weniger Umsatz

Aktuelle Währungseffekte und vor allem die Marktunsicherheiten vor dem Hintergrund der US-Zollpolitik haben die Nabaltec AG veranlasst, ihre Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2025 anzupassen.
Das Schwandorfer Unternehmen, das im Vorjahr einen Umsatz von 203,6 Millionen Euro erzielt hatte, geht demnach davon aus, in diesem Jahr um bis zu zwei Prozent weniger erwirtschaften zu können. Nabaltec war in der ursprünglichen Prognose noch von einem Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr von drei bis fünf Prozent ausgegangen.
Als Belastung für die Entwicklung von Nabaltec nennt das Unternehmen in einer Pressemitteilung auch die anhaltend schwache Nachfrage nach Produkten für die Feuerfestindustrie sowie die E-Mobilität. Beim operativen Ergebnis, also beim Gewinn vor Zinsen und Steuer (EBIT), hält man dagegen an der Bandbreite von sieben bis neun Prozent fest. 2024 hatte diese Marge bei 10,8 Prozent gelegen. Im ersten Halbjahr 2025 war ein Gewinn von 8,9 Millionen Euro erzielt worden gegenüber 10,9 Millionen Euro im Vorjahr. Nabaltec produziert in Deutschland und den USA.