Die nächste Hiobsbotschaft für die DJK Vilzing: Martin Tiefenbrunner fällt mit Kreuzbandriss lange aus

Von Sigrid Gollek-Riedl · 22. Juli 2025 um 18:12

Schon wieder muss die DJK Vilzing einen Schock verdauen. Nach Markus Ziereis fällt nun auch Martin Tiefenbrunner für die komplette Saison aus.

Der Defensivmann hat sich beim Totopokalspiel gegen Thalmassing schwer verletzt. Wie Vilzings Sportlicher Leiter Roland Dachauer sagt, hat sich der 29-Jährige das vordere Kreuzband und das Innenband gerissen – die nächste Hiobsbotschaft also für die Huthgartenkicker.

Entwarung bei Thomas Haas

Zumindest bei Thomas Haas, der in Thalmassing ebenfalls runter musste, kann Dachauer Entwarnung geben. Seine Verletzung sei nicht gravierend. Er könne in dieser Woche noch ins Training einsteigen. Ober es für das Auftaktmatch am Samstag gegen Drittliga -Absteiger SpVgg Unterhaching schon reicht, sei aber noch ungewiss.

Die Vilzinger stehen, wie Dachauer sagt, mit den zwei Langzeit-Verletzten Tiefenbrunner und Ziereis im Grunde genommen vor der gleichen Situation wie zu Beginn der vergangenen Saison. Schon beim Saisoneröffnungs-Event der DJK hatte Dachauer angedeutet, dass noch ein Kader-Platz frei sei, eine weitere Neuverpflichtung nicht ausgeschlossen ist. Nun wären im Grunde genommen drei Plätze frei.

Ein Spieler würde uns schon helfen

Roland Dachauer, Sportlicher Leiter der DJK Vilzing

Gibt es dringenden Handlungsbedarf? „Ein Spieler würde uns schon helfen“, sagt der Vilzinger Funktionär. Dass noch drei Neue kommen, sei allerdings höchst unwahrscheinlich. Zumal mit Tobias Kordick und Paul Grauschopf zwei Spieler lediglich eine Fußballpause einlegen und möglicherweise zum Winter zurück kommen könnten.

Die DJK hat 18 einsatzfähige Spieler

„Wir haben 18 einsatzfähige Spieler, auch wenn Topspieler ausfallen“, sagt Dachauer. Panik sei aktuell nicht angebracht. Aber: „Wir müssen von Woche zu Woche schauen. Wenn es so weitergeht, dann wird es richtig gravierend.“

Bis Ende August hat die DJK noch Zeit, Ersatz für die Langzeitverletzten, beziehungsweise noch Verstärkung zu finden. Doch auch ein Topmann brauche einige Wochen, um sich ins Team zu integrieren.