Nach Schmierereien an Realschule in Regenstauf: Verursacher melden sich

Von Dagmar Unrecht · 9. Juli 2025 um 13:48

Ende gut, alles gut: Die Abschlussschüler, die in Regenstauf (Landkreis Regensburg) Wände beschmiert haben, haben sich am Dienstag bei der Schulleitung gemeldet. Sie wollen für den entstandenen Schaden aufkommen und auch beim Putzen helfen.

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Wände im Treppenhaus, in Schultoiletten und Klassenzimmertüren der Realschule Regenstauf waren vor ein paar Tagen verunstaltet worden. Ein Schaden von rund 300 Euro ist nach Auskunft der Schule dabei entstanden. Weil sich die Verursacher trotz Aufforderung der Schulleitung zunächst nicht gemeldet hatten, hatte die Schule bei der Polizei eine Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.

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Am Dienstag dann die Wende: Die verantwortlichen Abschlussschüler sind bei der Schulleitung vorstellig geworden und haben ihr Gewissen erleichtert. „Schön, dass sie den Mut hatten, sich zu stellen“, sagte Konrektorin Dr. Svenja Meindl am Mittwoch. Mehrere Schüler seien beteiligt gewesen. Die Schmierereien seien nach der Abschlussprüfung angebracht worden, aber nicht beim Abschlussstreich, stellt die Konrektorin klar. Dieser sei erst in der kommenden Woche geplant. Ob er stattfinde, darüber werde derzeit noch beraten.

„Gutes Ende“

Der Schriftzug „AK 25“ war auf mehreren Wänden und Türen, wohl mit Edding geschrieben, aufgetaucht - ein deutlicher Hinweis auf die aktuelle Abschlussklasse 25. Beleidigungen oder dergleichen seien nicht aufgemalt worden, versicherte Meindl. Nun müssten die Schmierereien mit Spezialmitteln entfernt und die Wände anschließend gestrichen werden, so die Konrektorin. Dabei könnten die Schüler zwar nicht mithelfen, weil es sich bei der Reinigungslösung und der Farbe um spezielle Mittel handele, mit denen die Jugendlichen nicht umgehen dürften. „Aber sie helfen stattdessen in der vorletzten Schulwoche beim Putzen.“ Auch für den finanziellen Schaden kämen die Verursacher auf, so die Konrektorin.

„Das Ganze hat ein gutes Ende genommen. Die Schüler tragen die Konsequenzen.“ Sie hoffe, dass die Jugendlichen etwas daraus gelernt hätten. Der Jahrgang sei jedenfalls wieder „reingewaschen“, die Anzeige habe man zurückgezogen.