In Roding dürfen Graffiti-Künstler jetzt ganz legal sprayen – Stadt schafft Wand am Esper

„Wir sind froh, dass die Stadt eine Möglichkeit geschaffen hat, wo legal gesprayt werden kann“, sagt der Sprecher des Rodinger Jugendrats, David Nagelschmidt, über die Graffiti-Wand, die es nun am Durchgang zum Esper gibt. Damit könne auch vermieden werden, dass Jugendliche an gefährlichen Orten ihrer Leidenschaft nachgehen, hofft er.
Die Kommune sei dem Vorschlag aus dem Jugendrat gerne gefolgt, so Bürgermeisterin Alexandra Riedl. Nachdem in der Vergangenheit immer wieder auch dort gesprayt worden sei, wo es nicht erlaubt ist, schaffe man mit der offenen Graffitiwand einen Rahmen, wo die Künstler tätig werden können, ohne dass es illegal oder gefährlich sei.
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Rahmen gibt es auch an beiden Seiten der Mauer, in diesem dürfen sich die Sprayer nach Lust und Laune austoben, solange nichts Verbotenes geschrieben oder gemalt wird, so die Rathaus-Chefin. Genutzt werden könne die Graffitiwand von Künstlern jedes Alters, sagt Riedl. „Wir sind gespannt, wie es angenommen wird und welche Kunstwerke wir bald hier sehen werden“, so die Rathaus-Chefin.
Wir sind gespannt, wie es angenommen wird und welche Kunstwerke wir bald hier sehen werden.
Rodings Bürgermeisterin Alexandra Riedl
Ihr Dank ging an den Jugendrat für den „sehr guten Vorschlag“, an Verwaltungsleiter Josef Kaml, der ihn umgesetzt hat, und an den Bauhof für die Markierungen an den Wänden. Kaml betonte in diesem Zusammenhang die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Jugendrat.