Zur Schließung der Regensburger Tafel bis September: Alle müssen jetzt helfen

Ausgerechnet dort, wo viel Gutes getan wird, herrscht Neid und Missgunst. Dabei geht es um das Wohl Tausender in einer Stadt, die so erfolgsverwöhnt ist – und dabei so viele Menschen auf der Strecke lässt. Sicher ist: Das Wohl und Wehe dieser Menschen darf nicht von Eitelkeiten Einzelner abhängen.

Dass die Tafel mindestens zwei Monate schließt, ist unhaltbar. Die Verantwortlichen bei der Stadt müssen alles daran setzen, jene Helfer zu aktivieren, die bei anderen Organisationen zumindest die Spitze der Not abfangen können. Bei der Tafel selbst muss es jetzt darum gehen, Fehlentwicklungen abzustellen. Um es klar zu sagen: Es darf jetzt nicht um Schuldzuweisungen gehen – hier werden sich andere Stellen um Aufklärung von Vorwürfen bemühen müssen –, sondern darum, wie man den Bedürftigen eine Versorgung mit Lebensmitteln sichern kann.