Gartenschau wird immer beliebter: Bisher schon 110.000 Besucher

Der Veranstaltungsreigen auf der Landesgartenschau (LGS) geht munter weiter. Die kommenden zwei Wochen stehen unter dem Motto: „Traumhafter Genuss: Kulinarisches und Natur am Grünen Band.“ Auf Einladung von LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll waren am Donnerstagabend Protagonisten zu einer gemütlichen Vorstellungsrunde zusammengekommen.
Diesmal war die lange Tafel beim Weinstand festlich eingedeckt, es gab Häppchen und kühle Getränke. Auf keinen Fall durften der Wein der niederösterreichischen Partnergemeinde Furth bei Göttweig und das Gartenschaubier der Brauerei Rhaner fehlen. Beides genießt schon jetzt Kultstatus.
Weltrekordversuch im Knödeldrehen
Am heutigen Samstag Mittag geht es gleich mit einem Weltrekordversuch los. Auf der Hauptbühne versuchen 100 Miniköche aus ganz Bayern, binnen nur zwei Stunden 7000 Knödel zu drehen. Am Abend wird es amüsant, wie Katharina Deglmann vom Further Theaterallerlei erklärte. Der Brettlabend ist ein bunter Mix aus Musik, Sketchen und Einlagen. Kostproben gaben Leo und Toni Deglmann, die unter anderem „Don‘t worry, be happy“ spielten sowie Marion Buschek mit einem angespielten Sketch. Laut Deglmann werden auch Gäste, die den ersten Brettlabend im Tagungszentrum erlebt haben, wieder viel Neues entdecken können.

Am Sonntag wird mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hoher politischer Besuch erwartet. Auf der Bühne diskutieren Experten zum Thema gesunde Ernährung. An der langen Tafel nahm auch Kinderbuchautorin Beate Freitag aus Rimbach Platz. Sie führte in ihre Märchenwelt rund um den Wolf und seine Freundin, das Hühnchen, ein. Eine Lesung findet am Sonntag um 13.30 Uhr am Seerosenteich statt.
Weiteres Top-Thema der kommenden zwei Wochen ist das sogenannte Grüne Band. Gemeint ist der heute wertvolle touristische Streifen, auf dem sich früher die geschlossene Grenze und die Todeszone befanden. In diesem menschenfreien Raum konnte sich die Natur nach Belieben entwickeln.
Freundschaft statt Grenze
„Die Landesgartenschau Furth im Wald 2025 findet am Europäischen Grünen Band statt“, heißt es dazu seitens des Centrums Bavaria Bohemia (CBB) aus Schönsee, das am 12. und 13. Juli Begegnungstage organisiert hat. „Wir können Gäste aus Bayern und Tschechien am gemeinsamen Stand des CBB und des Destinationsmanagements Böhmischer Wald begrüßen und über das Europäische Grüne Band als touristisch attraktives Gebiet informieren“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Damit soll auch gezeigt werden, „dass wir in dieser glücklichen und keineswegs selbstverständlichen Lage sind“. Die Verantwortlichen seien besessen davon, immer neue Dinge zu zeigen, meinte Knoll zusammenfassend. Die Menschen, die nach Furth im Wald kommen, sollen im Anschluss mit dem Gedanken abreisen, wiederkommen zu wollen, weil es noch so viel mehr zu entdecken gibt.
Abschließend die aktuellen Zahlen: Wie LGS-Pressesprecherin Heidi Wolf mitteilt, gab es bisher 110 000 Besuche, 10.738 Dauerkarten sind verkauft. „Die stärkste Besuchergruppe sind derzeit die Obst- und Gartenbauvereine, die mit Bussen von überall her anreisen“, so Wolf. Am letzten Juni-Wochenende waren alleine 43 Busse in die Drachenstadt gekommen.
