Inline-Spektakel mitten in Furth im Wald: Riesenslalom- und Slalom-Rennen am ersten Juli-Wochenende

Von Mittelbayerische Zeitung · 30. Juni 2025 um 15:00

Nach den grandiosen Weltmeisterschaftsrennen 20212 in Cham findet nun nach 13 Jahren wieder ein internationales Rennwochenende im Inline-alpin-Sport mit zwei Weltcupwettbewerben zum „JR Inline Alpin World Cup“ im Landkreis statt – und zwar in Furth im Wald.

Als zusätzliches Highlight zur Landesgartenschau sind am Wochenende 5. und 6. Juli jeweils ein Riesentorlauf und ein Slalom mit je zwei Durchgängen mitten in der Stadt vorgesehen.

Einzige Rennen in Deutschland

Die Drachenstichstadt ist dabei die einzige deutsche Weltcup-Station in diesem Jahr und löst das baden-württembergische Degmarn ab, das in den letzten Jahren immer Austragungsort in Deutschland war.

Wer die Weltmeisterschaft in Cham erlebt hat, weiß, wie spektakulär diese Wettbewerbe im Inline-Alpin-Sport sind. Inzwischen ist die Weltelite bei den Frauen und bei den Männern eng zusammengerückt. Es kommen Sportler bis aus Japan nach Furth im Wald. Die Spitzenplätze werden wohl weiter die europäischen Starter unter sich ausmachen. Die früher dominierenden deutschen Sportler müssen sich jedoch immer stärker werdender Konkurrenz vor allem aus Italien und Spanien stellen, wo der Inline-Alpin-Sport inzwischen auch sehr stark wettkampforientiert betrieben wird und es viele Nachwuchsfahrer gibt. Doch auch im deutschen Team drängen junge Sportler nach vorne und haben bei den bisherigen Weltcuprennen 2025 schon Spitzenplätze errungen.

In dieser Saison wurde im Weltcup wieder eine Riesentorlauf-Wertung aufgenommen, so dass jeweils an einem Tag des Rennwochenendes eben dieser Wettbewerb stattfindet, am andern ein Slalom. Die bisherigen Weltcuprennen 2025 fanden in Slowenien, der Schweiz und Italien statt. Furth im Wald ist vorletzte Station, bevor in Lettland Ende Juli das Finale sein wird.

Dass der Wettbewerb im Bayerwald stattfinden kann, ist etlichen Sponsoren zu verdanken. Hauptunterstützer der Further Rennen ist die Unternehmensgruppe Josef Rädlinger, aber auch die Spielbank Bad Kötzting, Reifen Simmel, Rollladen Braun, Zollner, KANNI oder KLAR tragen dazu bei, dieses Sportereignis durchführen zu können. Die Organisation der beiden Wettkampftage teilen sich der FC Furth im Wald, der FC Chammünster und der ASV Arrach.

Lokalmatdor Max Schödlbauer mit Chancen auf das Podest

Echte Chancen auf einen Spitzenplatz hat Maximilian Schödlbauer vom FCC, wenn er fehlerfrei bleibt. Zuletzt zeigte er aufsteigende Tendenz und war nahe an den Stockerlplätzen dran. Nicht ganz so weit nach vorne dürfte es für die anderen Bayerwäldler gehen, aber gute Mittelfeldplatzierungen sind ihnen zuzutrauen. Wobei Johanna Kolbeck und Angelina Meierhofer vom ASV Arrach schon Weltcupluft geschnuppert haben. Für Nina Ziesler vom FC Chammünster ist es dagegen eine Premiere.

Auch nach den Wettbewerben – für die kein Eintritt bezahlt werden muss – wird es spektakulär weitergehen. Am Sonntag ist um 16.30 Uhr der Einmarsch der Nationen in die Sparkassen-Arena am LGS-Gelände zur Siegerehrung um 17 Uhr.

Weltcup in Furth im WAld – Das Programm

Riesentorlauf: Drittes Rennen im Weltcup, am Samstag, 5. Juli. Start des ersten Durchgangs – bei beiden Wettkämpfen sind jeweils zwei Läufe zu absolvieren – ist um 13 Uhr.

Slalom: Fünfte Weltcup-Station am Sonntag, 6. Juli. Start ist um 10.30 Uhr.

Streckenverlauf: Die Strecke beginnt für den längeren Riesenslalom am Friedhof an der Kreuzkirchstraße mit dem folgenden Steilstück, führt dann hinunter zum Bahnübergang, über eine 90-Grad-Kurve geht es hinab zum Zielbereich beim Bahnhof. Auch der Slalom wird auf dieser Piste ausgetragen. Der Start wird ein Stück weiter unten sein.

chi