Rodinger Freibad: Viel Lob und einige Anregungen nach der Wiedereröffnung

Von Oliver Hausladen · 28. Juni 2025 um 11:00

Sehr positive Reaktionen gibt es zum umgebauten und modernisierten Rodinger Freibad, freute sich Bürgermeisterin Alexandra Riedl in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend.

Auch die Besucherzahlen sind gut, trotz der seit der Öffnung am 1. Mai nicht optimalen Witterung: So wurden etwa am vergangenen Sonntag etwa 2300 Besucher gezählt, so der Vorstand der Städtischen Betriebe, Manfred Janker.

Bei einem quasi neuen Bad kann aber am Anfang noch nicht alles perfekt laufen: So wurden einige Anregungen und Wünsche in einen „Kummerkasten“ im Eingangsbereich des Platschare eingeworfen. Diese würden nun abgearbeitet, erläuterten Riedl und Janker, die aber betonten, dass das Lob der Gäste klar überwiege.

Fehlende Haken und Halterungen für Handtücher, Shampoos und Seifenhalter seien ebenso bereits angebracht worden wie Sitzplätze im Beckenbereich.

Neue Ausschilderung

Fahrradständer seien im Prinzip genug vorhanden, da Krafträder, Roller und so weiter nach der Neugestaltung des Eingangsbereichs auf der Rückseite des Gebäudes parken sollen – was aber bisher selten geschieht. Um Abhilfe zu schaffen, wird eine bessere Ausschilderung nachgerüstet, kündigte Janker ein. Geprüft wird, ob spezielle Halterungen für E-Bikes angebracht werden, diese gibt es bisher nicht.

Kassenbereich wird noch umgebaut

Bei den Umkleidemöglichkeiten, der Schaffung von Unterstellmöglichkeiten für Kleidung sowie Fächern für Badesachen und Ähnlichem bat Janker, den zweiten Sanierungsabschnitt abzuwarten, wenn im Eingangsgebäude entsprechende Möglichkeiten „in ausreichender Anzahl“ geschaffen werden.

Umgebaut werde auch noch der Kassenbereich, um lange Wartezeiten (unter anderem auch für Jahreskartenbesitzer) zu verhindern. In diesem Zusammenhang erwähnte Janker, dass die Roding-Gutscheine ab sofort auch im Platschare gelten.

Bus kann nicht wenden

Der Rufbus kann das Bad nicht ansteuern, da keine Wendemöglichkeit vorhanden sei. Auch die Parkplatz-Situation an hoch frequentierten Tagen sei schwierig zu lösen. Es werde aber nach Erweiterungsmöglichkeiten gesucht. Beschwerden, dass der Kiosk nicht dauerhaft geöffnet sei, würden an den Betreiber weitergegeben.

Die Anregung, ein Sonnensegel im Kinderland über dem Wasser aufzustellen, werde bewusst nicht umgesetzt. Die Kinder sollten dort im Warmen im Wasser spielen, ein Schattenwurf ist nicht gewünscht. Neben den Becken werde die Situation aber beobachtet und geprüft, so Janker.

Stadtrat in Kürze

Benennung von Straße vertagt: Eine kleinere Diskussion gab es zur Straßenbenennung für das private Baugebiet Mitterkreith – Mitterdorfer Straße 25. Unter anderem Kerstin Haberzeth konnte sich mit dem von der Verwaltung vorgeschlagenen „Ulmenweg“ gar nicht anfreunden. Ihr und anderen Gremiumsmitgliedern wäre „Bürgermeister-Rudolf-Ospald-Straße“ (ein ehemaliger Bürgermeister Altenkreiths) lieber. Diese wird aber von der Verwaltung eher für eine öffentliche Straße als geeignet gesehen. Da keine Lösung gefunden werden konnte, wurde der Punkt abgesetzt. Bürgermeisterin Alexandra Riedl bat darum, Namensvorschläge einzureichen.

Einleitung von Verfahren abgesetzt: Ebenfalls vertagt wurde die Einleitung eines ergänzenden Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplans Roding – Am Mußkönig 3.