Auf der Staatsstraße zwischen Ast und Waldmünchen kracht es: Unfall live von der Polizei beobachtet

Dass ein Unfall live von der Polizei beobachtet wird, ist nicht die Regel. „Ich habe es nur knallen hören und schon sind die Trümmer geflogen!“, beschreibt der Polizist. Was war passiert? Am Dienstag kurz nach 15 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße zwischen Ast und Waldmünchen (Landkreis Cham) ein heftiger Auffahrunfall.
Hinter einem langsamen Straßenunterhaltsfahrzeug hatte sich eine Schlange gebildet. In dieser Schlange war auch das Polizeifahrzeug, das aber nicht am Unfall beteiligt war. Die Fahrerin eines roten Peugeots hatte offenbar die langsam in Richtung Waldmünchen fahrenden Fahrzeuge zu spät erkannt.
Kurz nach der Ausfahrt von Ast knallte der Peugeot mit ziemlicher Wucht auf einen vor ihr fahrenden dunkelblauen Renault, der dann noch leicht auf einen silbernen Skoda geschoben wurde. Die Insassen des tschechischen Renault wurden beide leicht verletzt. Die Polizei, die weiter vorne in der Schlange gefahren war, holte die Peugeotfahrerin schnell aus dem Fahrzeug, weil der Wagen bereits qualmte. Die vermutlich leicht verletzte Frau wurde ins Krankenhaus gefahren. Die beiden hauptsächlich am Unfall beteiligten Fahrzeuge sind Totalschäden.
Vor Ort waren die Feuerwehren aus Waldmünchen, Biberbach und Ast mit ihren Führungskräften. Sie kümmerten sich um die Vollsperrung der Staatsstraße und die Umleitung. Die Fahrbahn musste gerenigt und die hauptbeteiligen Fahrzeuge abtransportiert werden.