Die Firma Sennebogen aus Wackersdorf stellt innovative Kräne her

Beim traditionellen Wirtschaftsfrühstück des Vereins „Partner für den Landkreis Schwandorf“ erklärte der Betrieb Sennebogen aus Wackersdorf (Landkreis Schwandorf) seine Firmenphilosophie. Mit Kränen, Teleskopladern und Materialumschlagmaschinen hat sich das Unternehmen einen weltweiten Kundenkreis aufgebaut.
Der Verein „Partner für den Landkreis Schwandorf“ hat das Ziel, die Attraktivität und Anziehungskraft des Landkreises zu sichern und zu steigern, sowie ihn im Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsstandorten günstig zu positionieren.
Um dieses Ziel zu erreichen, rief der Verein das Wirtschaftsfrühstück ins Leben. Dabei werden regelmäßig Unternehmens- und Firmeninhaber oder deren Geschäftsleiter zu Vorträgen, Informationsveranstaltungen oder Firmenpräsentationen eingeladen.
Die jüngste Veranstaltung dieser Reihe fand bei der Firma Sennebogen in Wackersdorf statt. Werner Heß, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse im Landkreis sowie Vorsitzender des Vereins „Partner für den Landkreis Schwandorf“, bedankte sich bei Alexander Scherer, dem Geschäftsführer der Firma Sennebogen und beim Managementbeauftragten Sebastian Schmitt für die Einladung. Die Firma Sennebogen setze Standards bei der Qualität, so Heß.
Die Firma ist laut Sebastian Schmitt ein mittelständisches Familienunternehmen mit 2200 Mitarbeitern. Als führender Hersteller von Kränen, Teleskopladern und Materialumschlagmaschinen für Schrott, Holz, Häfen und Recycling bietet sie Spitzentechnik für einen weltweiten Kundenkreis.
Weltweiter Kundenkreis
Derzeit werden mehrere Maschinen pro Tag gebaut, wobei jede individuell nach Kundenwunsch angefertigt wird. Die Gründung des Unternehmens erfolgte im Jahr 1952. Heute umfasst die Firma insgesamt fünf Standorte in Bayern, zwei Werke zur Produktion von Stahl- und Schweißkonstruktionen in Ungarn und Niederlassungen in den USA und in Singapur.
Die Firma investierte, so Schmitt, in den letzten Jahren kontinuierlich in die bestehenden und in neue Standorte. Indem seit 1990 in Betrieb befindlichen Standort Wackersdorf wurden in den letzten Jahren ein neuer Versandplatz sowie ein 1000 Quadratmeter umfassendes Elektro-Testzentrum gebaut.
Die Firma Sennebogen setzt Standards bei der Qualität.
Werner Heß, Vorsitzender des Vereins „Partner für den Landkreis Schwandorf“
Wichtig war dem Referenten der Hinweis, dass bei all dem Wachstum des Unternehmens eines gleich bleibe, nämlich dass Sennebogen ein Familienunternehmen sei und bleibe. Heute werde es in zweiter Generation durch Erich und Walter Sennebogen sowie in dritter Generation durch Anton und Sebastian Sennebogen geführt.
Schmitt bezog auch Stellung zum Thema Nachhaltigkeit. Das Familienunternehmen, sagte er, denke langfristig und in Generationen. Dazu gehöre auch der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen. Sennebogen bekenne sich klar zu dem Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden. Alle neuen Gebäude würden besonders energieeffizient und umweltfreundlich gebaut.
Mitarbeiter aus der Region
Doch nicht nur bei den Bauten werde auf Nachhaltigkeit geachtet. Auch die Produkte der Firma würden auf „grünen“ Technologien basieren. Ein großer Teil der Maschinen werde mit innovativen Lösungen und Fahrantrieben ausgestattet, mit welchen bis zu 75 Prozent Einsparungen bei den Betriebskosten erzielt werden könnten.
Als Beispiele für den Einsatz der Maschinen von Sennebogen nannte Schmitt den Bereich Recycling, die Schrottbranche und Hafenanlagen.Der Managementbeauftragte ging sodann auf die Situation speziell in Wackersdorf ein.
Das Firmengelände umfasst hier 200 000 Quadratmeter Derzeit sind am Standort knapp 500 Mitarbeiter, die überwiegend aus der Region kommen, tätig. Auch als Ausbildungsbetrieb ist Sennebogen aktiv und ermöglicht aktuell 46 Auszubildenden einen Beruf zu erlernen. Nach dem theoretischen Einblick in die Firma erfolgte eine Werksbesichtigung.
Gute Kooperation:
Lob: Laut Geschäftsführer Alexander Scherer fühlt sich die Firma Sennebogen in Wackersdorf wohl, vor allem auch wegen der Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Landkreis sowie wegen des Einzugsgebietes für Facharbeiter.
Klima: Im Unternehmen herrsche ein positives Betriebsklima, was insbesondere auf die Struktur als Familienunternehmen zurückzuführen sei.