Thomas Münchsmeier ist der Bürgermeisterkandidat der CSU und CFW Hohenfelser Land

Von Vera Gabler · 23. Juni 2025 um 15:00

Thomas Münchsmeier geht als Bürgermeisterkandidat für die Christlich Soziale Union (CSU) und die Christlich Freien Wähler Hohenfelser Land (CFW) bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 ins Rennen. Der 44-jährige Hohenfelser ist Diplom-Betriebswirt, verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung aus den Ortsverbänden Hohenfels, Markstetten sowie Raitenbuch-Großbissendorf wurde dem 44-jährigen Diplom-Betriebswirt eine 100-prozentige Unterstützung von den 21 Anwesenden zugesichert. Marktrat Jonas Mirbeth hatte Münchsmeier vorgeschlagen.

Ein Hohenfelser für Hohenfels

Vor der Wahl, geleitet vom CSU-Kreistagsvorsitzenden Alois Scherer, stellte sich der Hohenfelser den Mitgliedern vor. So lebt der verheiratete Vater von zwei Kindern seit 15 Jahren wieder in Hohenfels, wo er bereits aufwuchs und sowohl den Kindergarten als auch die Schule besuchte.

„Nach meinem Hauptschulabschluss wurde ich Zimmermann, absolvierte später die Fachhochschulreife und trat in die Bundeswehr ein. Dort studierte ich Betriebswirtschaft an der Fachhochschule – und schloss als Diplom-Betriebswirt ab“, erklärte Thomas Münchsmeier.

In seinen nunmehr 20 Dienstjahren habe er viel gelernt, als Kompaniechef, im Auslandeinsatz und später als Logistikabteilungsleiter verantwortlich für Sanierungen, Neubauten und die gesamte Infrastruktur. Trotz der anderen Stationen sei Hohenfels sein Zuhause, betonte Münchsmeier. Und er habe vor, seiner Heimat etwas zurückzugeben. Münchsmeier möchte nicht nur zusehen, sondern auch mitgestalten und die Gemeinde aktiv weiterentwickeln. Hohenfels brauche einen attraktiven, lebendigen Marktplatz als Herzstück. Münchsmeier stehe für einen offenen Dialog, klare Worte und ehrliche Antworten, auch wenn sie unbequem sein könnten, ergänzte er.

Zuhören und sich kümmern

„Allen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“, lautet ein altes Sprichwort, das Münchsmeier zitierte. Nichtsdestotrotz wolle er als Bürgermeister aber zuhören, erklären und sich auch um die Bürger kümmern.

Die Infrastruktur müsse gestärkt werden, angefangen bei den Straßen bis hin zur digitalen Versorgung. Denn nur so könne die Jugend in Hohenfels gehalten werden und neue Unternehmer für den Ort gewonnen werden. „Schnelles Netz und funktionierende Straßen sind heute keine Extras mehr, sie sind Voraussetzung“, betonte Münchsmeier.

Der Einsatz für eine Tagespflegeeinrichtung, damit ältere Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können, der Ausbau von Betreuungsangeboten in Krippe, Kindergarten und Schule für die Familienfreundlichkeit und die Förderung der Vereine waren weitere Themen, die der Bürgermeisterkandidat als Ziele bekanntgab.

Als Vater wisse er , wie wichtig gute Betreuung, bezahlbarer Wohnraum und Freizeitangebote seien. Als Offizier habe Münchsmeier gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Teams zu führen. Und als Bürger von Hohenfels wisse er, wie stark die Gemeinschaft ist, mit der man viel bewegen könne.

Nach dem eindeutigen Votum durch die Anwesenden gratulierte als einer der Ersten die Landratskandidaten Dr. Katharina Ziegler für die CSU, die zudem die Chance nutzte, sich in Hohenfels vorzustellen.