Es ist beschämend!

Skateboarden ist mehr als ein urbaner Sport. Als Freizeitbeschäftigung hat es soziale Bedeutung – das wird sich etwa am Wochenende beim Bürgerfest zeigen, wenn die Mitglieder von Spot e. V. den Kleinsten das Fahren beibringen. Wie die Stadt dagegen gerade mit der Szene in Regensburg umgeht, ist beschämend.
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Skateboarden gelingt, woran viele scheitern: Die Sportart erreicht auch Menschen zwischen zwölf und 17 Jahren. In einem Lebensabschnitt, während dem sich einige am liebsten vor der Welt und vor anderen verschließen, hält das Board einen Zugang offen. Damit der Sport diese Schwelle überwinden kann, braucht es aber intakte und sichere Skateplätze, die möglichst lange am Tag genutzt werden können. Platzverweise, Debatten über Haftungsklauseln oder Asphaltfugen auf einem Skatepark, aus denen schon das Gras wuchert, senden dagegen eine andere Botschaft aus: Ihr seid hier nicht willkommen! Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum dieser Konflikt nun schnell gelöst werden muss: Wenn sich manche der Skater neu asphaltierte Alternativen abseits der Skateplätze suchen, wird der Ärger für alle Beteiligten nur noch größer sein.