Vorfreude auf das Rodinger Jubiläums-Volksfest wächst jeden Tag

Vor kurzem wurde der nächste Meilenstein auf dem Weg zum diesjährigen Rodinger Volksfest im Landkreis Cham gesetzt. Im „Goß Stoi“ der Stadthalle fand die Bierprobe statt. Gefeiert wird von Samstag, 28. Juni, bis Sonntag, 6. Juli. In diesem Jahr ist es ein besonderes Volksfest, denn die 70. Auflage steht an – dementsprechend groß ist die Vorfreude.
Die Maß Greiner-Festbier wird 9,80 Euro kosten. Die Aufbauarbeiten am Esper werden in Kürze starten. Dabei wird sich so mancher erst einmal verwundert die Augen reiben, denn das Festzelt erhält heuer einen neuen Platz, direkt bei den Terrassen am Regenufer. Das wiederum schafft Platz für die Schausteller auf der Asphaltfläche.
Funke soll überspringen
Bürgermeisterin Alexandra Riedl sagte: „Wir freuen uns riesig, das Bier schmeckt hervorragend.“ Davon konnten sich die Gäste bei der Bierprobe selbst überzeugen. Und jetzt, so die Bürgermeisterin, steige von Tag zu Tag die Erwartung, denn die größten Arbeiten, die im Vorfeld nötig sind, seien mittlerweile abgeschlossen. Die Vorfreude bei den Verantwortlichen ist riesig: Gleichzeitig hofft Riedl, dass der Funke auch auf die Bürger überspringt.
Zum 70. Rodinger Volksfest übernimmt mit Stefan Fichtl ein Rodinger das Amt des Festwirtes und bringt auch das Greiner-Festbier zurück. Nach ihren Gedanken, als sie die Bewerbung erhalten hat, gefragt antwortet Riedl: „Wir haben uns riesig gefreut, dass er sich dafür beworben hat. Er geht genau in die Richtung, die wir auch wollen. Und es ist ein Rodinger, der weiß, was zu so einem Fest gehört.“
Wir haben uns viele Gedanken im Vorfeld gemacht. Uns war wichtig, dass die Sicherheit so weit gewährleistet ist.
Bürgermeisterin Alexandra Riedl
Eine Frage, die man sich in der heutigen Zeit immer wieder stellen muss, ist die nach dem Sicherheitskonzept, gerade auch beim Einzug. Riedl wollte sich dabei vorab noch nicht zu tief in die Karten schauen lassen. Nur so viel sagt sie dazu: „Wir haben uns viele Gedanken im Vorfeld gemacht. Uns war wichtig, dass die Sicherheit so weit gewährleistet ist.“
Alles werde man nicht zu 100 Prozent abdecken können, so die Bürgermeisterin. Aber gleichzeitig betont sie auch: „Uns war wichtig, das, was wir machen können, auch gemacht haben.“ Sie ist überzeugt, dass dies auch wieder funktionieren wird.
Rundgang ist wieder möglich
Dazu, dass das Festzelt an einen neuen Platz wandert, sagt Fichtl: „Dahinter steckt der Wunsch von den Leuten, aber auch mein eigener als Gast, dass wieder ein Rundgang da ist.“ In den letzten Jahren war keiner mehr am Festplatz vorhanden. Fichtl: „Dadurch geht die ganze Gemütlichkeit verloren und diese sollte einfach wieder da sein.“ Durch die Umstellungen am Festplatz, ist der Festwirt überzeugt, sei das sehr gut gelungen.
Das Highlight am Rodinger Volksfest ist das Feuerwerk am Donnerstag, aber Fichtl hofft, es nicht allzu viel genießen zu können: „Ich hoffe, dass das Zelt weiter voll ist und die Leute weiter Bier trinken möchten.“ Wenn Fichtl das Festbier rein als Gast beurteilt, fällt sein Urteil durchweg positiv aus, denn es schmecke einfach „verdammt gut“.
Die Volksfestkönigin des vergangenen Jahres, Carolin Hossinger, sagt angesprochen auf das Volksfest 2024 und ihre Amtszeit: „Ich blicke mit freudigen Augen zurück, es war eine super-schöne Zeit.“ Gleichzeitig sagt Hossinger auch, dass sie sehr gespannt ist, wer die neue Volksfestkönigin sein wird und deswegen steigt bei ihr auch schon die Vorfreude. Müsste die Volksfestkönigin aus dem letzten Jahr ihrer Nachfolgerin etwas mit auf dem Weg geben, wäre das „die Zeit einfach zu genießen und Freunde und Familie zu haben, die sie jeden Tag auf dem Fest unterstützen, um mit ihnen gemeinsam eine tolle Zeit zu haben“.
„Einmalige Lage“
Für Carolin Hossinger macht es dabei keinen Unterschied, ob sie als Volksfestkönigin aufs Volksfest geht oder als einfache Bürgerin, die dann nicht mehr so im Rampenlicht steht: „Der Fokus ist nicht mehr so auf einen gerichtet, das nimmt den Druck aus der Situation“. Fragt man die noch amtierende Volksfestkönigin, was das Rodinger Volksfest so besonders macht, sagt sie: „Ich glaube, es ist schon die Lage an der Regenreibn, die einmalig ist, mit einer tollen Location, die auch beim Feuerwerk ausgenutzt wird.“ Zudem, so Hossinger abschließend, gibt es noch Punkte, die man sonst so nicht überall findet auf Volksfesten.
Die Highlights sortiert nach Tagen
Samstag, 28. Juni: Auftakt ab 19 Uhr mit der Oktoberfestkapelle Mathias Achatz, gegen 20.30 Uhr Präsentation der neuen Rodinger Volksfestkönigin
Sonntag, 29. Juni: Volkfest-Einzug mit etwa 2000 Teilnehmern um 15 Uhr.
Montag, 30. Juni: Ab 19 Uhr Treffen der Feldgeschworenen, es spielen dann die Stoapfälzer Spitzbuam.
Dienstag, 1. Juli: Ab 19 Uhr Tag der Soldaten, es spielt die Waidler-Power
Mittwoch, 2. Juli: Tag der Generationen - ab 14 Uhr Kindernachmittag, ab 15 Uhr Seniorennachmittag. Am Nachmittag spielt die Blaskapelle Pfeffer, ab 19.30 Uhr die Joe Williams Band.
Donnerstag, 3. Juli: Tag der Städte und Gemeinden, Highlight um 22 Uhr: große Jubiläums-Feuerwerksshow.
Freitag, 4. Juli: Es spielen ab 18.30 Uhr die Perlhütter Musikanten beim Tag der Betriebe.
Samstag, 5. Juli: ab 10 Uhr Bierpong-Turnier im Festzelt am Tag der Ortsteile. Ab 18 Uhr spielen die „OTTI’s“
Sonntag, 6. Juli: Tag des Sports mit großer Volksfest-Randwanderung, Stadtmeisterschaft im Sommerstockschießen und ab 14 Uhr Kindernachmittag. Am Vormittag spielt die Blaskapelle Pfeffer, ab 17.30 Uhr die Blaskapelle Süß.