Roding feiert den 70. Geburtstag im Festzelt: Über die Schönheit der Volksfestzeit

Es ist die schönste des Jahres für die Rodinger – die Volksfestzeit – wenn alle im Festzelt zusammenkommen und gemeinsam feiern. So haben es schon die Uroma und der Uropa gemacht . Wie genau, das kann man jetzt bei der Ausstellung rund um das 70. Rodinger Volksfest nachvollziehen, die am Donnerstag eröffnet wurde.
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Zu sehen ist die Volksfestaus-stellung am passenden Ort – im Kerscher-Wirtshaus unweit des Espers. Dort eröffnete Bürgermeisterin Alexandra Riedl im Beisein vieler Volksfest-Fans die Schau zurück auf frühere Festzeiten in der Stadt, die lange Festtradition und auf Besonderheiten der Rodinger Feierkultur.
Darauf ging auch Bürgermeisterin Riedl ein. Das Volksfest habe es zwar schon 1929 gegeben wie auch 1949 – doch offiziell sei es als solches erst 1950 aus der Taufe gehoben worden. Da in mancher Zeit nur alle zwei Jahre gefeiert habe, sei man heute beim 70. Volksfest angekommen. Beim ersten Volksfest habe die Maß 1,30 Mark gekostet – bis heute sei die Entwicklung genau nachzuvollziehen, wie es auch in der Ausstellung dargestellt werde. Exponate verschiedener Festwirte seien etwa dabei – auch des aktuellen Festwirts Stefan Fichtl, der das Amt schon früher einmal innehatte oder auch von Jupp Brantl.

Zu sehen ist auch ein altes Festdirndl von Rosa Lindinger. Mit Stolz sagte Riedl, dass es der Stadt in all den Jahren – bis auf drei – immer gelungen sei, einen Rodinger als Festwirt zu gewinnen. Andernorts sei das nicht der Fall: „Da haben wir Glück in Roding!“ Auch zeige das den Zusammenhalt in der Stadt. Sie lobte auch das Greiner Festbier, das extra fürs Volksfestjubiläum eingebraut worden sei.
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Wie sehr es schmecke und wie sehr sich die Rodinger bereits aufs Fest freuen würden, zeige der Verkauf des Festbiers, das rege nachgefragt werde. Das Gesamtpaket zum Jubiläumsfest stimme einfach: „Zum Jubiläum muss alles passen!“ Mit bei der Eröffnung waren auch die Macher der Ausstellung wie Birgit Lehner und Bruno Mayer, wie auch Festwirt Stefan Fichtl, der für die kommenden drei Jahre diesen Job übernimmt,