Spielbank Bad Kötzting sorgt mit Roulette-Tisch für auf der Gartenschau für Unterhaltung

Beste Stimmung herrschte am Freitagabend in der Parkarena in Furth im Wald. Die Spielbank Bad Kötzting hatte einen Roulette-Tisch aufgestellt. Wem die Kugel hold war, der konnte einen attraktiven Preis gewinnen. Dazu gesellte sich der Stammtisch „Gemütlichkeit“, der ein Schafkopftutnier organisiert hatte.
„Ich war gerade beim Blutspenden“, sagt eine Person, die deutlich sichtbar einen Verband in der Armbeuge hat und sich für das Schafkopfturnier anmeldet. „Glück wirst Dir impfen haben lassen“, sagt ein anderer und viele lachen. So wie es sich gehört bei einem Rennen um Unter, Ober und Punkte, wird viel gescherzt und gelacht. Insgesamt 40 Spieler sind gekommen, um einen der drei attraktiven Preise zu ergattern.
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Um es vorweg zu nehmen: Gewonnen hat Manfred Gruber (150 Euro). Zweiter wurde Hans Ascherl, gefolgt von Marianne Roider. Beide dürfen sich über einen Gutschein der Spielbank Bad Kötzting freuen. Mit Abstand Letzter wurde Matthias Schweitzer.
Stammtisch mit Tradition
„Des derfst ruhig schreim“, sagt Josef Beer, Vorsitzender des ältesten Stammtisches Bayerns, der bereits vor 115 Jahren gegründet wurde und seither seinen Sitz im Gasthaus Stangl in der Altstadt hat. Gewinnt der Letzte auch etwas? „Ein Packerl Karten, damit er es lernt“, grinst Beer.
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36 Männer treffen sich einmal im Monat in ihrem Stammlokal, organisieren darüber hinaus über das Jahr kleinere Events, wie Stockschießen, Faschings- oder Weihnachtsfeiern. Trinkfest muss man heute natürlich nicht mehr sein, um ein Mitglied des Stammtisches werden zu können, der Männern vorbehalten bleibt. Gesellig muss man sein und, wie sich Beer ausdrückt: „Eine Affinität zum Stangl haben.“

So wie es beim Schafkopfturnier vor allem um den Spaß geht, so werden auch am Tisch der Spielbank Bad Kötzting nicht Haus und Hof verzockt. Gute Laune und schon ein wenig Spielfieber herrschen am Roulette-Tisch. Direktor Andreas Weigert erklärt die Regeln des Abends: Gesetzt werden darf nur auf ganze Zahlen. Ein Chip kostet einen Euro. Wer einen Treffer landet, greift in eine Box, zieht eine Nummer, die für einen der vielen Preise steht. Kinder dürfen nicht setzen.
Einnahmen werden gespendet
Die Einnahmen des Abends werden gespendet, sagt Weigert. Ob er selbst schon mal am Roulette-Tisch steht? „In Bayern dürfen Mitarbeiter der Bayerischen Spielbanken sowieso nicht spielen“, verrät er. Aber ein Zocker sei er ohnehin nicht. Wenn er aber in anderen Städten unterwegs ist und sich dort in Kasinos umsieht, dann riskiert er schon einmal ein paar Euro. Sein Tipp: „Sich vorher ein Limit setzen.“
