Neumarkter Bürgerinitiative übergibt 1000 Unterschriften gegen Windräder

Die Bürgerinitiative „Gegenwind Zeugenberge Neumarkt“ sammelt seit Mitte Mai auf der digitalen Plattform Onlinepetition Unterschriften gegen Windräder auf den Zeugenbergen rund um Neumarkt. Nun hat die BI nach eigenen Angaben 1000 Unterschriften an den Planungsverband übergeben und erklärt, warum sie dessen Vorgehen als rechtlich unnötig ansieht.
Der Planungsverband setzt gerade im Auftrag des Freistaats die gesetzlich vorgeschriebene Planung des Windkraftausbaus um. Insgesamt peilt der aus mehreren Oberpfälzer Landkreisen bestehende Verband an, rund 1,8 Prozent seines Gebiets für die Windkraft bereitzustellen.
Damit wäre das bis 2032 vorgegebene Flächenziel erreicht. In einem ersten Schritt muss der Freistaat bis 2027 1,1 Prozent seiner Fläche ausweisen. Die BI kritisiert, dass der Verband voreilig handele. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung spricht nämlich davon, dass das Flächenziel für 2032 überprüft werden soll. Der Planungsverband verweist hingegen darauf, dass er sich an der aktuellen rechtlichen Lage orientiere.
BI ist gegen Windräder im Wald auf den Zeugenbergen rund um Neumarkt
Für die BI bleibt das Vorgehen des Verbands dennoch rechtlich unnötig. Die Folgen aus Sicht der Bürger: Windräder auf den Zeugenbergen zerstörten sensiblen Wald, bedrohten geschützte Tierarten und beeinträchtigen die in der Nähe lebenden Menschen. Die Forderung an den Verband: Keine Windräder auf den Zeugenbergen und sich beim Flächenziel auf 1,1 Prozent begrenzen.